ANWR baut Zusammenarbeit mit spanischer Schuhindustrie aus

Die ANWR will als europäische Handelskooperation künftig noch stärker mit der spanischen Schuhindustrie zusammenarbeiten. José Monzonís, Präsident des spanischen Schuhherstellerverbandes Federación de Industrias del Calzado Español (FICE) besuchte für entsprechende Gespräche zuletzt mit Marketingmanager Imanol Martinez die "Fashion Days" in Mainhausen.

Sie wollen die Partnerschaft ausbauen: (v.l.) Fritz Terbuyken, Heike Discher, GJosé Monzonísund und Imanol Martinez, - ANWR

Gemeinsam mit ANWR-Vorstand Fritz Terbuyken und Heike Discher, Geschäftsführerin von ANWR Garant International, wurden einer Pressemitteilung zufolge die Möglichkeiten einer intensiveren deutsch-spanischen Zusammenarbeit "im Interesse der Schuhindustrie in Spanien und des Fachhandels in Deutschland" ausgetauscht.

FICE will dabei vor allem als Vermittler agieren, um weitere Industriepartner aus Spanien für eine Kooperation mit Mainhausen zu gewinnen. Außerdem könnten durch gemeinsame Veranstaltungen zentrale Geschäftskontakte zwischen der Schuhindustrie in Spanien und Handelsvertretern in Deutschland entstehen. 

Die Zusammenarbeit mit den Schuhproduzenten in Spanien stehe für die Gesellschaften der ANWR Group dazu bereits auf einer soliden Basis, heißt es. Rund 100 Hersteller bieten ihre Marken neben dem deutschen Markt über ANWR Garant International auch dem internationalen Schuhfachhandel an. Im Gegenzug sind auch spanische Marken bereits vielfach bei den Ordertagen der ANWR vertreten. 

Das Ordervolumen bei der spanischen Industrie ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und lag im Jahr 2016 bei rund 46 Millionen Euro. Dass diese Zusammenarbeit weiter intensiviert werden könne, darüber sind sich José Monzonis, Fritz Terbuyken und Heike Discher einig. 

Zur ANWR Group mit rund 6.000 angeschlossenen Handelsunternehmen zählen nationale und internationale Marken und Filialisten wie u.a. Quick Schuh, Sport Mücke und Handelsverbände wie Sport 2000 und Goldkrone. Über die eigenen Finanzdienstleister DZB Bank und Aktivbank leistet die Gruppe außerdem Financial Services für die Warenströme des Handels in zahlreichen Ländern Europas und beschäftigt selbst rund 1.400 Mitarbeiter.

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