Adler kann Profitabilität trotz rückläufiger Umsätze deutlich ausbauen

Mit dem deutlichen Rückenwind aus dem ersten Quartal kann Adler trotz  rückläufiger Umsätze auch ein positives Ergebnis für das erstes Halbjahr 2017 verzeichnen. So stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 0,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 auf 10,2 Millionen Euro. Neben einer höheren Profitabilität aufgrund verbesserter Kosteneffizienz habe auch ein Sondereffekt aus dem Verkauf von zwei Immobilien der Modekette in Österreich zu der positiven Entwicklung beigetragen, heißt es aus Haibach.

Auch der Verkauf zweier Immobilien in Österreich, wo die Modekette kürzlich ihre 30-jährige Marktpräsenz feiert, trugen zum positiven Ergebnis bei. - ADLER

Die Umsätze beliefen sich im ersten Halbjahr 2017 auf 254 Millionen Euro und waren damit erwartungsgemäß leicht rückläufig (-1,2 Prozent). Auf vergleichbarer Fläche (like-for-like) betrug der Umsatzrückgang 2,9 Prozent. Im zweiten Quartal lagen die Umsätze mit 145,3 Euro erwartungsgemäß um rund 4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 151,8 Millionen Euro.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet der Vorstand ein weiterhin schwieriges Branchenumfeld im Textileinzelhandel und geht daher von einem leichten Umsatzrückgang gegenüber 2016 (544,6 Millionen Euro) aus. Dabei wird davon ausgegangen, dass erneut eine substanzielle Steigerung im Online-Shop gegenüber 2016 erzielt werden kann. Für das operative EBITDA wird mit einer deutlichen Steigerung auf eine Spanne von 27 bis 30 Millionen gerechnet.

Das tatsächlich ausgewiesene Ergebnis wird dank der Einmalerträge voraussichtlich signifikant über diesem Wert liegen, zumal Adler auch für das zweite Halbjahr 2017 weitere positive Sondereffekte aus Immobilienverkäufen auf das Ergebnis erwartet. Deren Höhe könne jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

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