Apparently Different testet Offline-Shopping in Berlin

Apparently Different testet derzeit sein erstes Ladenkonzept in Berlin. Noch bis Ende Oktober stellt der Software- und Konzeptentwickler sein neuartiges Modell einer Umkleidekabine mit integriertem Touchscreen-Service in Mitte (Brunnenstraße) vor.

Touchscreen und Schubladen sind die Basics des Ladenkonzepts. - Apparently Different

Shopping-Kunden müssen die Umkleide für den Wechsel einer Größe oder ein neues Outfit in dem Ladenkonzept von Apparently Different nicht mehr verlassen.

Ein Touchscreen ermöglicht jede mögliche Neuwahl. Ein Mitarbeiter kann die Ware dann diskret über ein Schubladensystem in die Kabine übermitteln.

Hinter den Umkleideräumen befindet sich ein Lager, aus dem Mitarbeiter die Schubladen bedienen. Das hat nicht nur Vorteile für den Kunden: Händler haben damit die Möglichkeit, viel mehr Kleidung auf kleinerer Ladenfläche anbieten zu können, da die Ware im Lager bis unter die Decke dicht gepackt werden könne.

„Bekannte Vorteile aus der Welt des Online-Shoppings, wie das simple Navigieren durch ein großes Sortiment und das Anprobieren von Kleidung in privater Atmosphäre, wurden übernommen, um diese neue Form des Offline-Shoppings bequemer zu machen“ sagt Geschäftsführer Dorian Freudenreich. 

Zum Markensortiment gehören Maison Scotch, Marc O´Polo, 0039 Italy, Strenesse, 7 for all Mankind, Stefanel, Lindbergh, Herschel, Nike, Tiger of Sweden, Makia, Filippa K und Scotch & Soda.
 
Am temporären Ladenbau waren das Architekturbüro de Winder, CorpusLinea, das Technologieunternehmen Asignum sowie die Berliner Möbeldesigner von Coordination, Kiru System, Sisman und Martin Holzapfel beteiligt. Der Preis für eine einzelne, 12 m² große Umkleidekabine liegt bei rund 5.000 Euro. 
 
Apparently Different plant in Zukunft weitere Stores mit dem neuen Ladenkonzept zu eröffnen. Die Suche nach interessierten Marken und Retailern laufe bereit, heißt es seitens des Unternehmens. Erste Interessenten gäbe es bereits.

Konkret ist für Januar 2016 der Baubeginn für einen 300 m² umfassenden Multi-Channel-Laden in Berlin geplant. Dort will Apparently Different die Idee auch weiterentwickeln und Kunden ermöglichen, online eine Vorauswahl an Artikeln treffen können, die dann zum Anprobieren im Umkleideraum bereit liegen, sobald man diesen betritt. 

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