Beiersdorf verzeichnet Umsatzeinbußen durch Hacker-Angriff

Der Cyber-Angriff Ende Juni hat den Nivea-Hersteller Beiersdorf Umsatz gekostet. Durch die Attacke, die zeitweise die IT lahmlegte, sei es zu Umsatzverschiebungen gekommen, teilte der Dax-Konzern mit. Etwa 35 Millionen Euro Umsatz würden erst im dritten Quartal realisiert.

Die Cyber-Attacke schlägt sich auf das Ergebnis des Nivea-Herstellers nieder. - Foto: Beiersdorf

Dadurch stieg der Konzernumsatz zwischen April und Juni nur um 4,6 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro und damit nicht ganz so stark wie von Analysten erhofft. Aus eigener Kraft wuchs Beiersdorf um 3,3 Prozent. Ohne den Hacker-Angriff hätte das Plus bei 4,4 Prozent gelegen.

Operativ verdiente Beiersdorf 561 Millionen Euro und damit 9,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter legte um 6,6 Prozent auf 388 Millionen Euro zu. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Beiersdorf.

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