Britisches Modehaus Jaeger schließt 20 Filialen und streicht weitere Stellen

Die Insolvenzverwalter des britischen Modehauses Jaeger überbrachten am Dienstag schlechte Nachrichten. 20 Filialen werden geschlossen und 253 Arbeitsplätze gestrichen, während nach wie vor nach einer Lösung gesucht wird wenigstens Teile des Unternehmens zu retten. 209 der gestrichenen Stellen befinden sich in den Geschäften der Marke, der Rest verteilt sich über die Geschäftsführung und den Vertrieb.


Britisches Modehaus Jaeger schließt 20 Filialen und streicht weitere Stellen - DR


Insolvenzverwalter von „AlixPartners“ übernahmen vor Ostern das Ruder, nachdem die Private Equity Firma Better Capital nach einem halben Jahrzehnt das Handtuch warf. Better Capital schloss bereits in den letzten Jahren einzelne Geschäfte und brachte Jaeger zurück auf seine klassisch-konservativen Wurzeln. Ein schwieriges Marktumfeld zwang den Einzelhändler aber sehr oft zu Reduzierungen, um seine Ware verkaufen zu können.
 
Insolvenzverwalter Peter Saville erklärte, dass nicht alle verbleibenden Geschäfte aufgrund der hohen Unterhaltskosten rentabel sind. Ausverkäufe fanden zwar über die Osterfeiertage statt, aber es gibt Hoffnung, dass ein solides Geschäftsmodell einen Teil der 46 Filialen des Unternehmens retten kann.

Jaeger hat zur Zeit knapp 700 Angestellte in seinen Filialen, in seinem Londoner Headquarter und in seiner Logistik-Zentrale in Norfolk. Die Filialen die geschlossen werden sollen, sind in Amersham bis Guildford, Belfast, Oxford, Chester, Edinburgh and Bluewater.

Noch ist unklar, was der nächste Schritt nach den Schließungen und Kündigungen sein wird. Anfang April kam ein neuer Käufer ins Gespräch: Philip Day mit seiner Firma Edinburgh Woollen Mill soll Interesse am Kauf von Jeager haben – wird spekuliert.
 

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