Budapester.com treiben Kooperationen mit Designermarken und Händlern voran

Budapester.com ziehen eine positive Bilanz für 2017. Der Jahresumsatz der jungen Berliner Luxus-Plattform für Schuhe, Taschen und Accessoires lag zuletzt bei runden zehn Millionen Euro. Zudem brachte das 2015 geborene Start-up ein nicht näher beziffertes, siebenstelliges Investment weiter auf dem eingeschlagenen Wachstumskurs voran. Das vergangene Jahr hatte man außerdem für Internationalisierung der eigenen Marke genutzt und Online-Shops für Großbritannien, die USA, Polen und die Schweiz gestartet. 

Der Online-Schuhanbieter soll zur Luxusplattform umgewandelt werden. - Budapester.com

Für das kommende Jahr wird ein Umsatz von 25 Millionen Euro anvisiert. Dabei wollen die Berliner ihr Retail-Geschäft weiter ausbauen: Stationäre Luxus-Schuhhändler sollen ihr Sortiment ab sofort direkt im Shop der Berliner ASLuxury budapester.com GmbH verkaufen können.

Dazu will man einen gebührenfreien Shop für die jeweiligen Partner aufsetzen. Die Kosten sollen über eine Umsatz-Provision gedeckt werden. Bis zu 15 neue Händler sollen alleine dieses Jahr auf budapester.com noch online gehen.
 
"Nicht jeder Händler hat die Zeit oder auch die Möglichkeit einen Onlineshop aufzusetzen und zu betreiben", kommentiert Matthias Nebus, Mitgründer von budapester.com, die strategische Neuausrichtung. "Wir versprechen uns davon eine Win-win-Situation für beide Seiten. Der Einzelhandel wird gestärkt, die Händler bekommen mehr Reichweite und Kunden und wir können unser Warenangebot deutlich vergrößern", so Nebus.
 
Auch Kooperationen mit Designermarken will man vorantreiben. Seit vergangenem Jahr ist die Uhrenmarke Moritz Grossmann mit ihren Uhren aus Glashütte auf der Online-Plattform vertreten. Eine weitere Kooperation mit dem französischen Luxus-Sonnenbrillen Hersteller Vuarnet starte des Unternehmen zufolge Ende Februar.
 
Um den Markenaufbau der Plattform voranzutreiben, soll es in diesem Jahr auch erstmals eigene Produkte geben. Den Anfang macht eine eigene Uhr in limitierter Auflage.

Zudem setzt das Berliner Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Prominenten wie Schauspieler Ralf Moeller, Erdal Yildiz und Maren Gilzer aber auch auf Kooperationen mit Influencern wie Dajana und Janine Wiggert. Selbst Tim Raue, einer der führenden Sterneköche der Welt, konnte bereits für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.

2017 erhielt der Online-Shop bereits einen neuen Look. Der Versand erfolgt mittlerweile weltweit. Gucci konnte neu in das eigene Sortiment aufgenommen werden, das nun mehr als 120 internationale Luxusmarken wie u.a. Dolce & Gabbana, Heinrich Dinkelacker, Unützer, Jimmy Choo, Santoni, Crockett & Jones, Hogan, Dsquared, Tod's und Balenciaga umfasst.
 
Der Berliner Luxus-Schuhhändler betreibt weiterhin zwei stationäre Läden in der Hauptstadt und in Hamburg. Geschäftsführer Andreas Schläwicke hatte das traditionsreiche Unternehmen Budapester Schuhe vor 25 Jahren übernommen und sukzessive zu einem Multibrand Store mit digitaler Perspektive ausgebaut. 

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