CPD: Gallery zieht ausgewogenes Resümee

Die Gallery sieht ihre gerade zu Ende gegangene Ausgabe vom 21. bis 23. Juli auf Augenhöhe mit den vorhergegangen Saisons. "Wir schließen diese Ausgabe in der Kernlaufzeit von Samstag bis Montag pari zu den beiden vorliegenden Saisons ab", fasst Igedo Managing Director Ulrike Kähler als Project Director der Gallery & Gallery Shoes zusammen.

Impression von der Gallery am vergangenen Wochenende. - IGEDO

Dennoch seien Schwankungen für einzelne Aussteller innerhalb der unterschiedlichen Segmente deutlich fühl- und sichtbar gewesen, gesteht Kähler ein. Das sei eine Tatsache, die man, wie jede andere Plattform auch, nur bedingt ändern könne, so die Igedo-Managerin.

Mit der Neuausrichtung sei man dennoch zufrieden. "Wir füllen eine Marktlücke und bieten mit dem Showroom Concept ein Angebot, das hinsichtlich Service und Wirtschaftlichkeit absolut zeitgemäß ist. Markenstrahlkraft, Angebot und Segment eines einzelnen Ausstellers füllen die verbleibende Lücke, die den vollen Erfolgsgrad einer Messe für jeden einzelnen bestimmt", so Kähler. 

Auch das Rahmenprogramm der Gallery wächst. Neben einer Podiumsdiskussion des VDMD zu Inspirationsfragen im Modehandel mit den Designerinnen Doris Hartwich und Anja Gockel, stand am Sonntagmorgen auch ein fundierter Trendvortrag auf dem Messeprogramm.

Karolina Landowski bei Ihrem Trendvortrag im Rahmen der Gallery. - IGEDO

Modejournalistin und Trend Consultant Karolina Landowski und Igedo Fashion Director Alexander Radermacher referierten über Keylooks, Must-haves und Farben der Womens- und Menswear für die neue Ordersaison Frühjahr/Sommer 2019, die Dynamik ins Sortiment bringen sollen.

Ein wichtiges Stichwort der neuen Sommersaison: Entspanntheit. Starke Einzelteile bringen Lässigkeit ins Spiel, sind die beiden Experten überzeugt.

Farbe gelte als deutlicher Ausdruck für mehr Modernität. Dieser neue Modemut wird über starke Pink- und Rot-Nuancen, Flieder und Flamingo transportiert, aber auch intensive Gelbtöne oder spannende Blauabstufungen tragen dazu bei. Hinzu kommen Pastelltöne, die durch Transparenz-Effekte oft künstlich und cool wirken.

Der Modefokus werde entweder sehr clean, sophisticated, reduziert oder aber trashy, laut, auffallend. Bei beiden Tendenzen dient der sportliche Einfluss als unverzichtbare Basis, aber auch sehr feminine Entwicklungen seien erlaubt.

Stilbruch bleibe essentiell: Die Schlüsselworte lauten: New Tailoring, Power Dressing und New Formality. Im Mittelpunkt steht dabei das Comeback des Hosenanzugs – am besten in starker Farbe. 

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