Canada Goose eröffnet ersten europäischen Store

Daunenjackenhersteller Canada Goose will weiter international expandieren. Für den kommenden Herbst plant die kanadische Marke einen Flagship-Store in Europa, in London auf der Regent Street, zu eröffnen – gleichzeitig wird dies auch der größte Store der Marke weltweit sein.  

Canada Goose London Flagship Store Rendering. - Canada Goose
 
„Die Eröffnung unseres ersten europäischen Stores ist nicht nur ein Wendepunkt für Canada Goose, mit ihm wird auch ein Traum wahr. London ist in der ganzen Welt als Einkaufsmetropole bekannt und ich bin stolz, ein Stück unserer kanadischen Herkunft, unsere Erfahrung und einzigartigen Produkten dort zu präsentieren“, sagte Dani Reiss, CEO von Canada Goose, in einer Erklärung.

Im Herbst wird die Marke online auch in sieben weiteren Märkten in Europa verfügbar sein – Deutschland, Schweden, Niederlande, Irland, Belgien, Luxemburg und Österreich.
 
Für das Store-Konzept wurde sich vor allem an dem Markenkern und die Herkunft des Unternehmens orientiert. So wurde z.B. nur kanadischer Marmor aus British Columbia verwendet. Präsentiert werden die saisonalen Kollektionen und die Marken-Kooperationen.
 
Das im Jahr 1957 unter dem Namen Metro Sportswear Ltd. von Sam Tick gegründete Unternehmen startete als Hersteller von Funktionskleidern, bevor es in den 1970er Jahren die ersten Daunenjacken produzierte. 1985 bekamen die Parkas das Trademark „Snow Goose“, 1990 expandierte das Unternehmen erstmals nach Europa, da dort der Name „Snow Goose“ bereits belegt war, wurden die Produkte dort unter „Canada Goose“ angeboten. 2001 wurde dieser Name dann weltweit übernommen.
 
2014 startete das Unternehmen mit seiner erste E-Commerce-Website in Kanada – gefolgt von den USA, Frankreich und UK in 2015. Im Herbst 2016 eröffnete die Luxusmarke auch seine ersten eigenen Stores in Toronto und New York. Neben London ist dieses Jahr auch noch eine Eröffnung in Chicago geplant. Insgesamt sollen 15 bis 20 weitere Filialen bis 2020 eröffnet werden.

Canada Goose legt großen Wert darauf ausschließlich in Kanada zu fertigen, die Daunen sind ein Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie, größtenteils von Freilandgänsen, und auch die anderen Komponenten der Jacken werden mehrheitlich lokal bezogen. In der Zwischenzeit beschäftigen sie knapp 1.500 Mitarbeiter und sind seit Mitte März an der Börse vertreten.
 
 

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