CmiA: Einnahmerekord im vergangenen Jahr

Cotton made in Africa (CmiA) zieht dank gestiegener Nachfrage eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. Rund 50 Millionen CmiA-Textilien sind im vergangen Jahr auf den Markt gebracht worden. Die Lizenzeinnahmen stiegen um 47 Prozent auf 1.484.546 Euro. Als größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika zertifiziert CmiA mittlerweile 30 Prozent der Baumwollproduktion in Subsahara-Afrika.

NDie afrikanische Baumwollinitiative konnte auch 2016 deutlich zulegen. - CmiA

Dr. Michael Otto, Gründer von Cotton made in Africa, betont: „Jedes T-Shirt und jede Jeans mit dem CmiA-Siegel trägt zur Bekämpfung von Armut und damit von Fluchtursachen bei.“ 

Der Anteil der öffentlichen Zuschüsse in 2016 erreichte einen Tiefstand von 1 Prozent. Das Ergebnis untermauere die Devise der Trägerorganisation Aid by Trade (AbTF). Die Effektivität der eingesetzten Mittel gemessen an den Stiftungszielen konnte im Vergleich zum Vorjahr um einen weiteren Prozentpunkt auf 72 Prozent gesteigert werden.

2016 nahmen rund 780.000 Kleinbauern, davon 18 Prozent Kleinbäuerinnen, an AbTF teil und produzierten 320.000 Tonnen Faserbaumwolle. Damit zertifiziert CmiA 30 Prozent der Baumwollproduktion in Subsahara-Afrika auf einer Anbaufläche von über 1,1 Millionen Hektar. CmiA gilt damit als der größte Standard für nachhaltige Baumwolle aus Afrika.

Rund 30 Textilunternehmen, darunter Bonprix, Otto, die Rewe Group oder Tchibo nutzen CmiA-Baumwolle. Seit 2016 zählen dazu auch Jack & Jones aus Dänemark, Asos aus Großbritannien, Kid Interior aus Norwegen und Aldi Süd. 50 Millionen Textilen wurden in 2016 mit dem CmiA-Label ausgezeichnet.

Bob Akede, Lead Auditor von AfriCert aus Kenia, unterstreicht: „CmiA hat in den Erzeugerländern inzwischen eine enorme Bedeutung erlangt.“ Mit Familienangehörigen erreicht CmiA mehr als 6,7 Millionen Menschen. Darüber hinaus unterstützt Cotton made in Africa Projekte der Dorfgemeinschaften und finanziert bspw. Solarenergieprojekte für Farmer-Trainingszentren, Wasser- oder Frauenprojekte.

Das Gesamtvolumen der in 2016 aktiven Kooperationsprojekte betrug 950.000 Euro. 

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