Colgate verschärft sein Sparprogramm

Der US-Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive verschärft vor dem Hintergrund leicht rückläufiger Geschäfte in Nordamerika sein Sparprogramm. Das gehe aber zunächst ins Geld, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Gewinn im dritten Quartal fiel dadurch; bereinigt um die Umbaukosten wäre er stagniert.

Colgate-Palmolive ist weiterhin auf starkem Sparkurs! - Carta Financiera

Das Programm, dass unter anderem die Verschlankung des Geschäfts vorsieht, soll nun beschleunigt und die jährlichen Einsparziele bis Ende 2019 erhöht werden, hieß es. So erwarte Colgate-Palmolive nun Kosten von insgesamt 1,28 bis 1,38 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 1,1 bis 1,19 Mrd. Euro) für das Programm anstelle von 1,12 bis 1,17 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 966 Mio. bis 1,009 Mrd. Euro). Davon sollen 250 bis 280 Millionen Dollar (etwa 215 bis 241 Mio. Euro) nach Steuern im laufenden Jahr verbucht werden. Das Einsparziel erhöhte das Management auf bis zu 575 Millionen Dollar jährlich nach bis zu 475 Millionen (etwa 496 Mio. zu 410 Mio. Euro) zuvor.

Im dritten Quartal sank der Nettogewinn von 702 Millionen auf 607 Millionen Dollar (etwa 606 Mio. auf 524 Mio. Euro). Das lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 3,97 Milliarden Dollar (etwa 3,42 Mrd. Euro), wobei bessere Geschäfte in Lateinamerika und Europa den Rückgang in Nordamerika mehr als ausgleichen konnten. Das organische Wachstum (bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe) lag bei 1,5 Prozent.

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