Deichmann 2016: Umsatz in Rekordhöhe

Die Deichmann-Gruppe hat in 23 europäischen Ländern und in den USA im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Bruttoumsatz von 5,6 Milliarden Euro (netto 4,8 Milliarden Euro) erzielt – den höchsten in der über 100-jährigen Firmengeschichte.


5,6 Milliarden Euro erwirtschaftete Deichmann international - Deichmann

Das währungsbereinigte Umsatzplus liegt bei 5,6 Prozent. 2016 hat die Unternehmensgruppe rund 173 Millionen Paar Schuhe in ihren Filialen und Onlineshops verkauft – etwa eine Million Paar mehr als im Vorjahr. Europas größter Schuh-Einzelhändler betrieb Ende 2016 weltweit insgesamt 3.857 Geschäfte und beschäftigte 38.252 Mitarbeiter. Damit hat das Unternehmen 2016 fast tausend neue Arbeitsplätze geschaffen.
 
„2016 war für uns ein gutes Jahr. Wir haben uns sowohl stationär als auch online weiter positiv entwickelt und sind auch flächenbereinigt gewachsen“, sagt Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE. „Diese guten Ergebnisse sind nicht selbstverständlich, denn die generelle Situation im Schuhhandel ist schwierig."

"Uns ist es gelungen, uns vom Markttrend abzukoppeln:  Mit unserem starken Mutterunternehmen Deichmann in Ergänzung zu Spezialkonzepten wie Snipes oder Onygo und einer konsequenten Omnichannel-Ausrichtung sind wir sehr gut aufgestellt. Auch mit unserer Diversifikationsstrategie, zu der im vergangenen Jahr auch der Erwerb der Marke Buffalo gehörte, erschließen wir uns neue Wachstumsfelder“, so Deichmann weiter.
 
60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Deichmann inzwischen im Ausland. „Nach wie vor ist Deutschland unser wichtigster Markt, aber das Auslandsengagement nimmt an Bedeutung immer weiter zu“, erläutert Deichmann.
 
In Deutschland stieg der Umsatz um fast 6 Prozent. Hier werden im laufenden Jahr 61 neue Filialen eröffnet, wobei auch 28 Geschäfte geschlossen werden. Für knapp hundert Geschäfte stehen Modernisierungen an. Dafür sind 370 Neueinstellungen geplant.
 
Im laufenden Jahr wird die Unternehmensgruppe erstmals Geschäfte in Frankreich und Belgien eröffnen. „Frankeich ist mit seinen 64 Millionen Einwohnern ein sehr wichtiger Markt im Euroraum. Vielen gilt Frankreich als Mutterland der Mode und des guten Geschmacks“, so Deichmann. „Wir haben hohen Respekt vor dem französischen Chic und Lebensstil. Wir glauben aber auch, dass wir hier mit aktueller, internationaler Mode zu günstigen Preisen den Kunden ein gutes Angebot machen können.“ Gestartet wird ab Sommer mit einigen Geschäften in ausgewählten Regionen, um erste Erfahrungen zu sammeln. Zeitgleich geht der Onlineshop für Frankreich an den Start.
 
Im laufenden Jahr wird Deichmann circa 232 Millionen Euro in die internationale Infrastruktur investieren. Davon entfallen rund 92 Millionen Euro auf Deutschland.
 
Digitale Expansion: Testlauf mit fünf Omnichannel-Filialen
„Unsere Umsatzentwicklung ist in hohem Maße auch durch das Online-Wachstum getrieben“, betont Heinrich Deichmann. In einigen Deichmann-Gesellschaften werden bereits zehn Prozent des Umsatzes über Omnichannel-Services erzielt.
 
Zurzeit verkauft die Gruppe ihre Produkte über 29 eigene Onlineshops und vier Online-Marktplätze. 2017 sind weitere E-Shops in den jeweiligen Märkten und damit verbundene Serviceangebote in Planung. Die Omnichannel-Services wie zum Beispiel der Heimlieferdienst „Ship to home“ aus den Filialen werden weiter ausgebaut.
 
„Neben der modernen, hochwertigen Präsentation der Artikel bieten wir unseren Kunden durch die Vernetzung von stationär und online. Der Kunde kann aus dem gesamten Deichmann-Bestand wählen und sich die Artikel auch nach Hause schicken lassen. Das ist besonders bei Bestsellern oder bei Über- und Untergrößen ein deutlicher Vorteil“, erklärt Deichmann.

Bei Snipes ist aus einem Modeblog das Store-Konzept Onygo entstanden. - Deichmann
 

Mit der MyShoes SE ist das Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Mit Snipes wächst die Gruppe in Deutschland sowie aktuell in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien und Italien.
 
Unter der Führung von Snipes ist aus einem Modeblog das neue Store-Konzept Onygo entstanden, das sich speziell an Frauen und Mädchen richtet. Im vergangenen Jahr wurden erste Filialen eröffnet.
 

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