Denim Première Vision im Herzen von Paris

Zum 10. Jubiläum gönnt sich die Denim Première Vision etwas ganz Besonderes. Vom 15. bis am 16. November organisiert die Denim-Fachmesse im Herzen der französischen Hauptstadt eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit. Die "Denim Pop-up Street" empfängt Besucher mitten im historischen Pariser Marais-Viertel, an der Rue du Vertbois 14 bis 30. Ziel ist es, der Öffentlichkeit und den Fachbesuchern verschiedene Ansätze, Konzepte und Inspirationen zu zeigen, die die Denim-Kultur von heute bestimmen.


Denim Première Vision im Herzen von Paris - DR

Auf ein paar Hundert Metern mitten im historischen Zentrum von Paris erhalten Marken und Designer die Möglichkeit, ihre Interpretation des blauen Stoffs zu präsentieren. Die Marken Atelier Tuffery, Kiliwatch, Atelier Réservé und Sempervivum legen den Fokus ganz auf ihre Kollektionen. Doch gibt die Veranstaltung auch Gelegenheit, kreative Ansätze anderer Designer zu entdecken, die mit der klassischen Fünf-Taschen-Jeans nichts am Hut haben: Proêmes de Paris, Savoar Fer, Hannah Bradon, Ampersand Heart, wie auch Knorts und Fade Out Label.

Die Pariser Messe, die am 14. und 15. November stattfindet, schlägt mit diesem öffentlichkeitswirksamen neuen Angebot ein weiteres Kapitel auf in ihrem Bestreben, den Besuchern einen Interpretationsschlüssel für die Denimbranche zu liefern. Die Fachmesse findet in dieser Saison unter dem Titel "Denim Bash" im Paris Event Center statt und erhofft sich durch die Sonderveranstaltung mehr Resonanz. Analog zu Amsterdam, das etablierte Marken an den Denim Days dazu einlädt, ihre Vitrinen zur Geltung zu bringen, bietet Paris einen ganz neuen Blick auf den blauen Stoff.

Das Hauptziel der Denim Première Vision bleibt dabei unverändert: An der Messe werden die Frühjahr-/Sommerkollektionen 2019 von 80 Ausstellern aus aller Welt präsentiert. Dazu zählen Denimproduzenten, Manufacturer für Waschungen und Finishings und Zubehör- wie auch andere Fachanbieter. Insgesamt werden rund 3000 Besucher erwartet.
 
Außerdem führt die Messe, deren erklärtes Ziel es ist, Lösungen für die bestehenden Marktschwierigkeiten aufzuzeigen, einen neuen Bereich für kleine Stückzahlen ein. Der SMQ Corner (Small Minimum Quantities) umfasst fünf Unternehmen, die auf flexible und schnelle Lösungen fokussieren.

Im Trendcorner bietet die von Chantal Malingrey geführte Messe auch die Möglichkeit, die jüngsten Trends zu entdecken. Weiter umfasst das zweitägige Programm acht Ateliers und Konferenzen. Die Kreislaufwirtschaft, die Jeansvision der Generation Z, die Einführung eines Co-Brandings, das Storytelling in den sozialen Netzwerken und die nächsten Schritte im Denim-Recycling zählen demnach zu den Hauptthemen, die die Jeansbranche gegenwärtig beschäftigen.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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