Der British Fashion Council kündigt die Namen der 45 Finalisten für die "Fashion Awards" an

Der British Fashion Council hat die Namen von 45 Finalisten für die "Fashion Awards 2017" bekannt gegeben, mit fünf Finalisten pro Kategorie. Die Liste enthielt einige große Überraschungen – mit einigen Designern aus den Bereichen Herrenmode, Damenmode und Accessoires, die zum zweiten Mal nominiert wurden.

Nadjia Swarovsky, Natalie Massenet und Caroline Rush
 
Die im Jahr 1986 ins Leben gerufenen "Fashion Awards" sind zu Europas prestigeträchtigsten Preis avanciert, auch wenn London in Bezug auf die Runway-Shows, einflussreichen Marken und Designer eine weniger wichtige Modehauptstadt bleibt als Mailand oder Paris. Die Gewinner der "Fashion Awards 2017" werden bei einer Gala-Veranstaltung in der legendären Royal Albert Hall in London verkündet. Es werden rund 4.000 teilnehmende Branchenmitglieder am Montag, dem 4. Dezember, erwartet. Bei der Veranstaltung werden zudem Spendengelder gesammelt, um die zukünftigen Generationen von Modetalenten zu unterstützen.

Die Namen der Finalisten wurden bei einer Pressekonferenz im Soho House enthüllt, die von der BFC-Vorsitzenden Dame Natalie Massenet, Caroline Rush (BFC-Geschäftsführerin) und Nadja Swarovski (Hauptsponsor der Veranstaltung) moderiert wurde.

"Diese Designer und Marken wurden aus Hunderten von internationalen Namen ausgewählt und sie repräsentieren die kreativsten Talente und innovativsten Unternehmen des Jahres", sagte Massenet. Swarovski betonte: "Wir freuen uns darauf, im Dezember die Modewelt für die Awards in London begrüßen zu können, wodurch wiederum Spenden über die BFC Education Foundation für die nächste Generation von Talenten gesammelt werden können. Junge Designer sind der Herzschlag unseres Geschäfts und es liegt an uns allen, ihre Visionen zu fördern und zu verfechten."
 
In den am meist verfolgten Kategorien wie "Internationaler Designer des Jahres" ist das Quintett von Alessandro Michele, Jonathan Anderson für Loewe, Maria Grazia Chiuri, Phoebe Philo und Raf Simons nominiert. Für den Preis des "Britischen Designers des Jahres" für Womenswear gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Christopher Kane, Erdem Moralioglu von Erdem, Jonathan Anderson für seine eigene Marke JW Anderson, Roksanda Ilincic und Sarah Burton für Alexander McQueen. In der Kategorie für den "Designer des Jahres" für Herrenbekleidung befinden sich Christopher Bailey, Craig Green, Grace Wales Bonner, Martine Rose und erneut Jonathan Anderson. Man beachte, dass Anderson im vergangenen Jahr beide Preise gewann.

Möglicherweise wird der am härtesten umkämpfte Titel der des "Business Leader" sein, mit den Nominierten Adrian Joffe von Dover Street Market, Guram Gvasalia für Vetements, José Neves für Farfetch, Marco Bizzarri für Gucci und Ruth und Tom Chapman für Matchesfashion – alle von ihnen haben im vergangenen Jahr einige spektakuläre Dinge erreicht und stehen sich nun im Wettkampf gegenüber.

Für die Kategorie "Model des Jahres" treten in diesem Jahr zwei Schwestern gegeneinander an: Bella und Gigi Hadid. Ebenfalls unter den Nominierten befinden sich Cindy Crawfords Tochter Kaia Gerber, das kanadische Model, die Sprecherin und aufgrund ihrer Vitiligo-Hautbeschaffenheit leicht wiedererkennbare Winnie Harlow und schließlich Adwoa Aboah.

Mehr als 2.000 Mitglieder der Modebranche wählten ihre Vorlieben für die verschiedenen Kategorien, darunter auch das "British Emerging Talent" für Menswear oder Womenswear und die "Urban Luxe Brand", eine neue Kategorie mit den fünf non-britischen Labels Fenty Puma von Rihanna, Gosha Rubchinskiy, Off-White, Supreme und Vetements. Weitere Auszeichnungen werden ebenfalls an dem Abend verliehen: Traditionell der "Isabella Blow Award" für Fashion Creator, Creative Campaign und der Outstanding Achievement Award, der letztes Jahr an Karl Lagerfeld ging.

Übersetzt von Elisa Gerlach

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