Desigual: 6,8 Prozent weniger Umsatz in den ersten neun Monaten

Das spanische Bekleidungslabel Desigual erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres einen Umsatz in Höhe von 675,2 Millionen Euro. Laut dem französischen Investmentfonds Eurazeo, der 10 Prozent der Anteile am Unternehmen hält, entspricht dies einem Rückgang um 6,8 Prozent. Die Nettoliquidität verbesserte sich von 86,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 344,7 Millionen Euro.
 
Desigual

Im dritten Quartal verzeichnete Desigual einen Umsatzrückgang um 5,8 Prozent, der den Abwärtstrend aus dem ersten Halbjahr (-7,5 Prozent) bestätigt. „Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der geringeren Besucherfrequenz und der Rationalisierung des Vertriebssystems. Diese wurde 2015 vom Konzern angestoßen und ist noch immer im Gange“, so Eurazeo.
 
Im Onlinegeschäft konnte das Unternehmen zwar eine Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich erzielen, doch im Einzelhandel in Frankreich, Deutschland und Italien fielen die Zahlen weniger gut aus. In Spanien kam der Umsatz auf Vorjahresniveau zu liegen, insbesondere dank der verbesserten Wirtschaftslage und dem höheren Touristenaufkommen. „In Frankreich leidet das Unternehmen an den schwierigen Marktbedingungen und schwindende Touristenzahlen“, erklärte das Mutterhaus.
 
Eurazeo betonte weiter, dass die Erosion der Margen im dritten Quartal durch das 2015 eingeleitete Rationalisierungsprogramm eingedämmt werden konnte. „Die Geschäftsleitung führt die Umstrukturierung weiter, um über eine bessere Abstimmung auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu einem profitablen Wachstum zurückzufinden“, so Eurazeo.
 
Die Produkte von Desigual werden in den 552 Verkaufspunkten, über 7000 Multibrand-Stores und mehr als 2700 Corner-Stores in 700 Ländern sowie in 23 Onlineshops vertrieben.

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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