Deutsche Banken investieren in Paydirekt

Eine Finanzspritze soll dem Online-Bezahldienst Paydirekt neuen Rückenwind verleihen. Im Vergleich zu Amazon Pay oder Sofort Überweisung hinkt das Bezahlsystem der deutschen Banken noch immer hinterher.

Am Tablet wie auf Smartphones oder an stationären Gerät funktioniert das Verfahren. - paydirekt

Laut Online-Portal Heise gibt es bereits Verhandlungen über die Finanzierung des Projekts: "Die genossenschaftliche DZ-Bank geht davon aus, dass die Finanzierung für 'Paydirekt 2.0' bis Ende dieses Jahres steht, wie Vorstand Thomas Ullrich am Donnerstag in Frankfurt verkündete. Nach seiner Einschätzung werden alle Verbünde – Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken – mitziehen", heißt es mit Verweis auf eine News der dpa.

Eine aktuelle Statista-Grafik zeigt zwar, das Paydirekt zu den 5 meistgenutzten Online-Bezahldiensten auf dem deutschen Markt gehört, das allerdings nur mit einem Anteil von 10 %. Bezahldienstleistern wie Amazon Pay oder auch Sofort Überweisung hinkt das System noch immer hinterher.

Konkrete Details, wie die Optimierung und Weiterentwicklung des Online-Bezahldienstes genau aussieht und welche Summe investiert werden soll, gibt es derzeit noch nicht. Gerüchten zufolge hieß es, die Sparkassen hätten in der Vergangenheit von 100 Millionen Euro gesprochen. Das dementierte Ullrich: "Ich kann Ihnen für die genossenschaftliche Finanzgruppe sagen, dass wir nicht 100 Millionen Euro investieren werden, sondern sehr viel weniger."

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