Die Generation Z kauft für die Feiertage lieber im Shop statt online ein

Pricewaterhouse Coopers (PwC) hat seinen Ausblick für die Feiertage 2017 veröffentlicht, der die Nachfrage nach starkem Erfahrungs-Marketing unterstützt und gute Nachrichten für die Einzelhändler in den USA bereithält: Die Generation Z-Käufer werden dieses Jahr in den Geschäften erwartet.


PwC studierte knapp 2.400 Kunden in den USA. Die Generation Z umfasst die Gruppe der 13- bis 21-Jährigen. Zudem kreierte PwC eine eigenständige Kategorie für die "jungen" Generation Z-Kunden im Alter von 13 bis 16 Jahren. Von den 300 jungen Generation Z-Käufern bevorzugen es die meisten, im Store einzukaufen und nicht online, so die Ergebnisse von PwC.

Die große Mehrheit von 81 Prozent der jungen Generation-Z-Kunden sagte, sie würden ihr Feiertags-Shopping lieber im Store durchführen. 40 Prozent gaben sogar an, ausschließlich im Geschäft einkaufen zu werden. Die Käufer im Alter über 17 Jahre aus der normalen Gruppe Generation Z teilten sich gleichmäßig auf die Bereiche des konventionellen und des Online-Shoppings auf.

Die Studie zeigte eine interessante Vorliebe unter der jungen Generation Z auf: Viele Einzelhändler sind der Meinung, dass gerade jüngere Käufer den E-Commerce bevorzugen würden, allerdings setzt diese Bevölkerungsgruppe immer noch auf ihre Familien, die sie zu den Einkaufszentren fahren, um eine soziale Erfahrung dort vor Ort zu genießen.

Dagegen interessiere sich die Gruppe der Millennials offenbar überhaupt nicht für Einkaufszentren und führende Geschäfte schrecken vor dieser Art des Einzelhandels zurück. Die Generation Z drückt jedoch eine Präferenz für Einkaufszentren aus. 60 Prozent von Generation Z sagten, sie bevorzugen den Einkauf in Centern, Boutiquen oder Outlets. Sie sagten auch, in Geschäften durchgeführte Specials wie "Fun-Erlebnisse" und "Live-Events" seien wichtige Erlebnisse, die sie beim Einkaufen in Läden und Malls schätzen würden.

Die Zeit wird zeigen, ob die Generation Z aus ihrer Einkaufszentrum-Präferenz herauswächst. Die Millennials hörten bereits auf in Zentren einzukaufen, da diese nicht zweckdienlich seien und keine spezialisierten Produkte anbieten könnten, da in der neuen Ära der Innovationen die Produkte schnell überholt seien.

Die Generation Z, vor allem junge Teenager, leben mit ihren Eltern immer noch zu Hause und viele von ihnen besitzen noch keinen Führerschein oder eine eigene Kreditkarte für die Online-Bezahlung. Während sie mit Apple Pay und Wearable-Technologien fast doppelt so viel bezahlen wie andere Generationen, sind Generation Z-Käufer im Vergleich zu älteren Käufern immer noch extrem abhängig von ihren Familien. Ungeachtet dessen löste die Studie Hoffnung auf den Erlebnischarakter des Einkaufens in den Geschäften aus.

Die Studie von PwC zeigte auch, dass der Black Friday-Einkauf seit 2015 stetig um 24 Prozent zurückgegangen ist. Die Verbraucher warten auf niedrigere Sale-Preise, um ihre Einkäufe zu tätigen. Darüber hinaus stehen die Einkaufszentren immer noch vor dem Problem, dass die Generationen mit dem größten Ausgabenvolumen weniger nach Mainstream-Produkten, sondern stattdessen nach immateriellen Geschenke suchen.

Die Studie von PwC zeigte, dass Millennials reisebezogene Geschenke bevorzugen, während die Generation X und die Gruppe der Boomers darauf hoffen, Geschenkkarten zu erhalten. Obwohl der Sale bestimmte Käufe motiviere, hat die Studie ergeben, dass ein Marken-Erlebnis letztendlich die Verbraucher mit der größten Kaufkraft anziehe.

Übersetzt von Elisa Gerlach

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