Digel künftig ohne Michael Bischof

Ende nach zehn Jahren: Michael Bischof verlässt Menswear-Spezialist Digel. Das langjährige Vorstandsmitglied verantwortete seit 2011 den Vertrieb der Nagolder sowie die Bereiche Produkt und Marketing und wollte seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Grund scheint simpel: Medienberichten zufolge wechselt Bischof im Sommer zum Mitbewerber Roy Robson nach Lüneburg.

Michael Bischof wechselt zu Roy Robson nach Lüneburg. - Digel

Der 58-Jährige war seit 2007 als Geschäftsführer in der Digel AG tätig und kennt die Lüneburger noch aus den Jahren zuvor: Von 1994 bis zum Einstieg bei Digel arbeitete der erfahrenene Modemanager für Roy Robson. Die dortige Geschäftsführerposition, die er jetzt einnimmt, war über ein Jahr unbesetzt, nachdem der heutige Benvenuto-Chef Justo Gallardo von Bord gegangen war.   

Laut Jochen Digel werde ein Nachfolger für Bischof, für dessen Leistungen sich Digel in einer Mitteilung des Unternehmens deutlich bedankt, bereits gesucht. Seit Bischofs Start 2007 gingen die Umsätze des Menswear-Anbieters von 57 auf rund 100 Millionen Euro nach oben. 

Für die weitere Zukunft bleiben die Nagolder jedoch entspannt optimistisch. Das erste Quartal 2017 konnte man gerade mit einem Plus von 6 Prozent, die Vororder Herbst/Winter mit zusätzlichen 20 Prozent abschließen. Das Wachstum komme quer durch alle Produktgruppen. "Sowohl im Stammbereich Anzug und Sakko wie auch bei der Sportswear und modischen Themen wie zum Beispiel der Weste konnten wir deutlich punkten. Dazu kommt die sehr erfolgreiche Einführung unserer Schuhkollektion zum Herbst“, kommentiert Vorstand Jochen Digel. 

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