Douglas will im Ausland wachsen

Trotz harter Preiskämpfe auf dem Heimatmarkt will Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas ihren Wachstumskurs fortsetzen und dabei auch im Ausland expandieren.


Douglas hat erst vor wenigen Tagen die Übernahme des spanischen Rivalen Bodybell mit über 200 Filialen bekanntgegeben. - Douglas

"Basierend auf der positiven Entwicklung des Weihnachtsgeschäfts ist aus heutiger Sicht ein Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent denkbar", sagte Douglas-Chefin Isabelle Parize dem "Handelsblatt" (Montag). Um dieses Ziel zu erreichen, seien auch weitere Zukäufe im europäischen Ausland denkbar.

Die Düsseldorfer Parfümeriekette hat erst vor wenigen Tagen die Übernahme des spanischen Rivalen Bodybell mit über 200 Filialen bekanntgegeben. Der Zukauf macht Douglas auf einen Schlag zu einem der führenden Anbieter auf der iberischen Halbinsel. Das Unternehmen spielte mit 57 Filialen in Spanien bislang eine eher untergeordnete Rolle.

Douglas ist eine weltweit tätige Parfümerie-Filialkette mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen war Teil der Douglas Holding und gehört seit dem 1. Juni 2015 zu 85 Prozent dem Finanzinvestor CVC Capital Partners und zu 15 Prozent der Gründerfamilie Kreke. 

Henning Kreke hatte im Januar 2016 die operative Führung abgegeben und den Aufsichtsratsvorsitz übernommen. Douglas konzentrierte sich in den vergangenen Jahren auf das Parfümerie-Geschäft, andere Konzernteile, wie der Süßwarenhändler Hussel oder der Schmuckhändler Christ, waren verkauft worden.
 
Douglas verfügt mit Bodybell über 1900 Läden in 18 Ländern. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 2,6 Milliarden Euro.

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