Eco-Messen starten mit hocher Besucherfrequenz

Die Eco-Fashion-Messen Greenshowroom und die Ethical Fashion Show Berlin sind in ihrer neunten Ausgabe mit 166 internationalen Labels in die neunte gemeinsame Saison H/W 16/17 gestartet. Damit zeigen so viele Labels wie nie zuvor ihre nachhaltig produzierten Kollektionen, heißt es seitens der veranstaltenden Messe Frankfurt. Im Sommer waren es 160 Aussteller.

Reges Treiben: Blick durch die Gänge der Ethical Fashion Show am Dienstagnachmittag. - Rüdiger Oberschür

Das Spektrum reicht dabei von High-Fashion über Street- und Casualwear bis hin zu Schuhen und Accessoires. Auch die gemeinsame Location am Alten Postbahnhof scheint weiterhin ein Erfolgsgarant zu sein und zum gesetzten Messeort zu wachsen. 

Zur Eröffnung der aktuellen Ausgaben präsentierte Schauspielerin Ursula Karven als Markenbotschafterin eine neue Yoga-Modelinie des Naturtextilien-Herstellers People Wear Organic. Dazu fanden am Vormittag diverse Vorträge und Präsentationen statt. Den Anfang machte eine restlos ausgebuchte Podiumsdiskussion zum Thema „Eco-Fashion auf der Fläche: Wie der konventionelle Modehandel Eco-Fashion in seine Sortimente integrieren kann“.

Referenten waren Marc Ramelow (Ramelow – das Mode- und Markenhaus), Karl Mayr (Fussl Modestraße), Annette Hempel (Modehaus Hempel), Holger Wellner (Modehaus Wellner), Frank Meyer (Fair Fashion Consultant) und Linda Mohrmann (Agentur für Fair Fashion). 

Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt lieferte in seiner Begrüßung dazu Eckdaten zum Messe-Duo im Postbahnhof. „Die 13. Ausgabe des Greenshowrooms und die neunte Ausgabe der Ethical Fashion Show Berlin führen uns in den kommenden Tagen vor Augen, welch großes Potenzial im Eco-Fashion-Segment steckt. Fantastische Designs, fortschrittliche Unternehmenskonzepte und eine große modische Bandbreite spiegeln die Entwicklungen in der Branche wider", so Schmidt am gestrigen Vormittag.
 

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