Esprit: Umsätze weiter rückläufig

So sank der Gruppenumsatz in den neun Monaten bis zum 31. März des Geschäftsjahres 2016/17 um -10,9 Prozent auf 12,21 Milliarden Hong Kong-Dollar (1,4367 Mrd. Euro)  – währungsbereinigt -9,4 Prozent. Den schwersten Einbruch musste Esprit dabei in der Asien-Pazifik-Region mit -20,1 Prozent hinnehmen. Aber auch die Hauptmärkte Deutschland mit -7,1 Prozent und Europa mit -11,9 Prozent waren deutlich schwächer.

Der Modekonzern hat gerade seine Kooperations-Kollektion Esprit by Opening Ceremony vorgestellt. - Esprit
 
Der größte Umsatzrückgang kam dabei aus dem Bereich Kidswear aufgrund der Lizenzierung des Geschäfts an die Zannier Gruppe (umbenannt in Kidiliz Gruppe) seit Januar 2016.
Ein weiterer Hauptgrund ist, dass das Unternehmen seine Filialstruktur ausdünnt, um die unrentablen Standorte zu schließen. Dies geht natürlich zulasten der Einnahmen.
So trennte sich das Unternehmen in diesem Zeitraum von einer Verkaufsfläche von 54.806 qm.
 
So lagen die Umsatzerlöse bei 3,89 Milliarden Hong Kong-Dollar (457,7 Mio. Euro) und damit um 8,4 Prozent unter dem Vorjahreswert – währungsbereinigt sogar bei -11,8 Prozent. Der Trend soll sich nach Einschätzung des Managements auch im 4. Quartal unverändert fortsetzen. Zusätzlich soll an dem Sanierungskurs festgehalten werden: d.h. Schließung von unrentablen Stores, Reduzierung von Werbemaßnahmen, Preisabschläge und Straffung der Betriebskosten.
 
Esprit Holdings Ltd. betreibt aktuell 6.137 Stores in 40 Ländern. Das Unternehmen hat seinen operativen Hauptsitz in Ratingen bei Düsseldorf und in Hongkong. 2018 feiert das Unternehmen sein 50. Jubiläum.
 

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