Galeria Kaufhof-Mitarbeiter bangen um Arbeitsplätze

Galeria Kaufhof und Karstadt gaben kürzlich ihre Fusion offiziell bekannt. Die Mitarbeiter der Warenhausketten bangen nun um ihre Arbeitsplätze.

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Spekulationen um einen drastischen Stellenabbau sorgen für Unruhe unter den Mitarbeitern der beiden Warenkaufhäuser. Laut Süddeutsche Zeitung könnten 5.000 der insgesamt 20.000 Arbeitsplätze wegfallen. Durch eine Sanierung drohen den Mitarbeitern zudem niedrigere Gehälter. Branchenexperten halten diese Angaben jedoch für übertrieben.

"Wir wissen von Stellenabbau nichts", sagt Günter Isemeyer, Bundesvorstand von Verdi für den Einzelhandel. Aber auch ohne Sparpläne schrumpft die Belegschaft. Laut FAZ standen im vergangenen Jahr noch 18.657 Mitarbeiter unter Vertrag, davon waren 15.379 Vollzeit-Beschäftigte. Aktuell soll es nur noch insgesamt 16.838 Beschäftigte und 14.222 Vollzeit-Stellen geben. 

Erst gestern wurde die Fusion offiziell bekannt gegeben. Laut Recherchen der SZ stellt Signa das gesamte Management des neu formierten Unternehmens. An der Spitze soll es vom derzeitigen Karstadt-Chef Stephan Fanderl, der auch Chef der Einzelhandelssparte von Signa ist.

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