Galeries Lafayette: Konzernstiftung eröffnet am 10. März 2018

Die Galeries Lafayette können sich freuen: Das vor mehreren Jahren angestoßene Projekt "Lafayette Anticipations" wird endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Begegnungsort für Künstler, Designer und Kunstschaffende wird am 10. März im Pariser Viertel Le Marais eröffnet. Es handelt sich um die materielle Umsetzung eines Projekts der 2013 vom Konzern gegründeten gemeinnützigen Stiftung. Nach dreijährigen Bauarbeiten wird das Projekt nun endlich fertiggestellt und Galeries Lafayette verfügt über einen ähnlichen kreativen Hub wie Cartier und Vuitton mit ihren Pariser Stiftungen.


Modell des Gebäudes an der Rue du Plâtre und Rue Sainte-Croix-de-la Bretonnerie - Lafayette Anticipations

Ab März ist das vom Architekten Rem Koolhaas und seinem Büro OMA überarbeitete und renovierte Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss können kostenlos besichtigt werden. Mit seinen zwei Eingängen – einem an der Rue du Plâtre und einem zweiten an der Rue Sainte-Croix-de-la-Bretonnerie – ermöglicht die neue Einrichtung eine kohärente Führung des Besucherstroms durch die zentralen Gebäude des Konzerns: Vom BHV Marais über den BHV Homme und das Foodprojekt Eataly bis hin zu Lafayette Anticipations.


Im März 2018 konkretisiert sich dadurch die vom Konzern angestoßene Transformation des Quartiers, wie auch das künstlerische Engagement von Galeries Lafayette. Der Konzern informierte weiter über das Programm und den Inhalt des Kulturorts: Die Eröffnungsausstellung wird dem amerikanischen Künstler Lutz Bacher anvertraut. Er will eine neuartige Installation schaffen, um eine Brücke zum neuen Gebäude von Rem Koolhaas zu errichten. Jährlich dürfte die Stiftung drei bis vier Ausstellungen zeigen, die von Performances und Workshops ergänzt werden. Der dabei verfolgte Ansatz ist spartenübergreifend. Lafayette Anticipations soll nicht nur ein Ausstellungsort sein, sondern auch zum kreativen Schaffen anregen, sowohl in der zeitgenössischen Kunst, als auch im Design und der Mode.


Die laufenden Bauarbeiten - Lafayette Anticipations

Architektonisch setzte das Unternehmen auf einen modularen Aufbau. Das 2200 m² umfassende Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird so zu einem "innovativen Zusammenspiel aus verschiedenen Plattformen". Im Innenhof wird ein "Ausstellungsturm" aus Glas und Stahl errichtet, der aus vier mobilen Bereichen besteht und sich dadurch verschiedenen Projekten anpassen kann. Weiter verfügt das Gebäude über Werkstätten, einen Bereich für Kinder und Jugendliche, ein Restaurant und einen Store.

Geführt wird Lafayette Anticipations von Guillaume Houzé; François Quintin wird Direktor der neuen Struktur. Quintin wird unterstützt vom Kuratoren-Team Charles Aubin, Anna Colin und Hicham Khalidi. Der Eintrittspreis für Ausstellungen beträgt voraussichtlich 8 Euro, an den ersten beiden Tagen nach der Eröffnung (10. und 11. März) ist der Eintritt frei.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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