Genui wird neuer Mit-Gesellschafter bei Closed

Vor dem Hintergrund einer geplanten Internationalisierung haben die Beteiligungsgesellschaft Genui und Closed ein langfristiges Engagement vereinbart. Das Hamburger Denim-Label erhält über Genui Wachstumskapital und stellt den drei geschäftsführenden Gesellschaftern Gordon Giers, Til Nadler und Hans Redlefsen mit Detlev Meyer einen erfahrenen Fashion-Profi als Berater zur Seite. Die Altgesellschafter behalten dabei die Mehrheit und geben keine Anteile ab.

Blick auf den Closed-Stand auf der Berliner Modemesse Premium in diesem Sommer. (Foto: Rüdiger Oberschür)

Genui will die Gesellschafter dabei unterstützen, eine wachstumsorientierte Struktur aufzubauen, um schrittweise eine harmonische Vergrößerung der Gesellschaft zu erreichen. Im nächsten Schritt soll Closed auf Basis der soliden bisherigen Positionierung weiter internationalisiert und entsprechend strukturell gestärkt, aber nicht grundsätzlich verändert werden, heißt es. Dennoch bleiben es wohl tiefgreifende Prozesse, die Kapital und Expertise erfordern. Beides dürfte Closed von Genui zur Genüge bekommen.

Mit Detlev Meyer gewinnt das bereits weltweit bekannte Denim-Label einen der Mitbegründer der CBR Fashion Group, zu der die DOB-Label Street One und Cecil gehören, als versierten Beirat.

Dieses Vorgehen gehört zu den Prinzipien der Geschäftspraktiken bei Genui: Unternehmen erhalten einen Anteilseigner, der über die Unternehmer einzigartige Expertise und ein Netzwerk beisteuert sowie eine professionelle und wachstumsorientierte Geschäftsführung sicherstellt.

Darüber hinaus liegt das Kerngeschäft von Genui im Beteiligungsbereich an mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Zeitlich konzentriert sich die Firma auf Laufzeiten von mindestens zehn Jahren und darüber hinaus. Was den Hamburgern weitere Planungssicherheit geben dürfte.

Closed will sich in diesem Zusammenhang vor allem auf Weiterentwicklungen im Fachhandel und auf die zusätzliche Entstehung von Franchise- und Partner-Standorten konzentrieren. Der eigene Retail soll markenunterstützend in moderatem Umfang ausgebaut werden. Mit dem Ziel einer harmonisierten Omnichannel-Distribution will man auch den Online-Bereich ebenfalls weiter entwickeln und spezifische Produktkompetenz über alle bestehenden Warengruppen hinaus schärfen.

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