Gerry Weber: Vorstand ist wieder ein Trio

Der Vorstand von Gerry Weber ist wieder dreifach besetzt. Zum 1. April wird Johannes Ehling den Posten des Chief Sales und Chief Digital Officers besetzen und künftig an der Seite von Ralf Weber und Jörg Stüber arbeiten. Die Bestellung erfolgt für drei Jahre. Der ursprünglich erwartete Eintrittstermin von Johannes Ehling war der 1. September.

Johannes Ehling verstärkt ab April den Vorstand. - Gerry Weber

Bis zu seinem Start in Halle war Johannes Ehling als Geschäftsführer bei Ernsting’s Family tätig. Zuvor war er Vorstandsmitglied bei Willy Bogner, weltweiter Vertriebschef bei Escada-Sport sowie in verschiedenen Managementpositionen beschäftigt.

Jörg Stübers Vorstandsposten wurde derweil verlängert. Neben dem Vorsitzenden Ralf Weber wird Stübers somit auch künftig den Vorstand als Chief Financial Officer verstärken. Als langjähriger Leiter Finanzen des DOB-Anbieters war Jörg Stüber im November 2017 nach dem Ausscheiden von Dr. David Frink zum Interims-CFO bestellt worden. Sein Vorstandsvertrag wird ab 1. April 2018 nun um weitere drei Jahre verlängert.

Nach seinen Tätigkeiten bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young sowie der EnBW AG, wo er als Leiter Rechnungswesen und Steuern fungierte, ging der studierte Betriebswirt 2011 als Leiter Finanzen bei Gerry Weber an Bord.

"Ich freue mich sehr, dass wir mit der Berufung von Johannes Ehling zum Chief Sales und Chief Digital Officer sowie der Verlängerung der Vorstandsbestellung von Jörg Stüber als Chief Financial Officer ein sehr erfahrenes und kompetentes Vorstandsteam haben. Gemeinsam und mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir Gerry Weber wieder auf einen nachhaltig profitablen Wachstumskurs bringen und alle dafür erforderlichen Maßnahmen umsetzen", so Vorstandsvorsitzender Ralf Weber. 

Der Aufsichtsrat unterstützt außerdem den zukünftigen Vorstand bei dem Ziel, die Profitabilität des Modekonzerns wieder nachhaltig zu verbessern, und hat den Vorstand dementsprechend mit der Erarbeitung eines Performanceprogrammes zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität der Gesellschaft beauftragt.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 prognostiziert der Vorstand einen Konzernumsatz zwischen 870 bis 890 Millionen Euro.

Zudem geht der Vorstand davon aus, dass die Umsetzung der noch zu erarbeitenden Maßnahmen und die konsequente Weiterverfolgung der Markenmodernisierung zu weiteren Sondereffekten im Geschäftsjahr 2017/18 führen werden. Entsprechend wird ein Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen zehn und 20 Millionen Euro erwartet.

Weitere Details zur Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 sowie erste Informationen zum Performance-Programm will der Vorstand auf der Bilanzpressekonferenz in der kommenden Woche (27. Februar) am Stammsitz in Halle bekanntgeben.

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