HDE: Festanstellungen im Einzelhandel steigen weiter an

Mehr Festanstellungen – weniger Minijobs. Im ersten Quartal 2017 gab es in der Branche 17.000 Erwerbstätige mehr als im Jahr zuvor, das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht eine weitere Abnahme der Minijobs für die Zukunft.

Die Festanstellungen im Einzelhandel steigen weiter an. - Archiv
 
"Der Handel stellt auch weiterhin neue Leute ein. Der Trend zum Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung setzt sich fort", so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
 
So meldet die Bundesagentur für Arbeit für den Handel insgesamt einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze um über 30.000, während sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Minijobs um über 14.000 verringerte. 
 
"Minijobs sind im Handel bereits seit vielen Jahren auf dem Rückzug. Seit 2011 ging ihre Zahl um über 100.000 zurück. Auch die aktuellen Zahlen zeigen einmal mehr, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Handel nicht durch Minijobs verdrängt werden", so Genth weiter.

Demnach sollen Minijobs in der Branche vor allem die Spitzenbelastungen abfangen. Insgesamt machen Minijobs mit weniger als 15 Prozent nur einen geringen Teil des gesamten Arbeitszeitvolumens im Einzelhandel aus, der rund drei Millionen Beschäftigten hat und damit einer der größten Arbeitgeber in Deutschland ist. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nimmt, sichert er dort indirekt weitere 1,4 Millionen Arbeitsplätze. 

Der Handelsverband Deutschland ist die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels. Insgesamt erwirtschaften in Deutschland 300.000 Einzelhandelsunternehmen mit drei Millionen Beschäftigten an 450.000 Standorten aktuell einen Umsatz von über 480 Milliarden Euro jährlich. 

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