Hallhuber: Richard Lohner übernimmt die CEO-Position von Norbert Steinke

Erst vor einer Woche ist Norbert Steinke vom Vorstand der angeschlagenen Gerry Weber Gruppe, mit Sitz in Halle/Westfalen, aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Jetzt wurde einvernehmlich beschlossen, dass er auch seine Arbeit als Geschäftsführer des Tochterunternehmens Hallhuber sofort beendet. 

Hallhuber

Der 56-Jährige war verantwortlich für das Retail-Geschäft des Konzerns, also den Bereich der Einzelhandelsaktivitäten der Gerry Weber Gruppe, den Marketing- und Lizenzbereich sowie die Aktivitäten der Tochtergesellschaft Hallhuber.

„Als Geschäftsführer hatte Norbert Steinke maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Geschäftsentwicklung von Hallhuber. Für diese Leistung danken wir ihm außerordentlich. Wir bedauern sein Ausscheiden und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute“, sagt Ralf Weber, CEO der Gerry Weber International AG.

„Ich wünsche meinen ehemaligen Vorstandskollegen Ralf Weber und Dr. David Frink viel Erfolg bei der Fortführung unserer gemeinsam erarbeiteten Strategie. Ich bin davon überzeugt, dass sowohl Hallhuber als auch die Gerry Weber Gruppe auf einem guten, auf dem richtigen Weg, sind“, sagt Norbert Steinke. 

Richard Lohner - Hallhuber

Auf Steinke folgt Richard Lohner, der bereits seit 2010 in der Geschäftsführung von Hallhuber ist und hat die Entwicklung des Unternehmens mitgeprägt hat. Ab Mitte Juli 2017 wird zudem Rouven Angermann die Geschäftsführung von Hallhuber als externer Berater unterstützen und sich insbesondere um die Aufgabenbereiche von Norbert Steinke kümmern.

Rouven Angermann ist als ausgewiesener Retail-Experte seit mehr als 20 Jahren in unterschiedlichsten Positionen in der Modebranche tätig. Unter anderem arbeitete er als Head of Sales and Retail bei Street One. Er bleibt zudem Gesellschafter der Unternehmensberatung H+P Hachmeister + partner GmbH in Bielefeld.

Erst vor einer Woche hatte der angeschlagenen Modekonzern Gerry Weber seine Halbjahreszahlen des Geschäftsjahres 2016/17 veröffentlicht. Der Umbau des Unternehmens, mit Schließungen von 115 Filialen und die Neuausrichtung lastete demnach schwer auf dem Gewinn. Unter dem Strich brach der Überschuss von 3 Millionen auf 1,7 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen Mitte Juni mitteilte. Dennoch sieht das Unternehmen sich auf Kurs und bezeichnete das vergangene Geschäftsjahr als Übergangsjahr.

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