Hermès: Ein weiteres außergewöhnliches Jahr

 
Der Pariser Hermès Konzern hat im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz um 18,3% auf 2,841 Mrd. Euro steigern könne. Alle Bereiche, Regionen und Vertriebskanäle haben zum Wachstum beigetragen, teilte das Pariser Unternehmen mit. Während der Absatz in Europa um 16% stieg, konnten Hermès in Asien (ohne Japan) und Amerika ein Plus von 29% bzw. 16% verbuchen. Das Unternehmen profitierte überdies von guten Umsätzen in den eigenen Stores (+19%). Insgesamt wurden 13 neue Standorte eröffnet, darunter auch einer im historischen Zentrum von Bombay. Im Wholesale-Geschäft stiegen die Erlöse um 15%. Nach wie vor ist der Bereich Seide und Textilien bei Kunden sehr beliebt und verzeichnete einen Anstieg von 23%. Leder- und Sattlerwaren stiegen um 12%, wobei das Wachstum von kleineren Lederartikeln und Handtaschen getrieben wurde. Der Bereich RTW & Fashion-Accessoires verzeichnete ein Plus von 30%, was bedeutet, dass die erste Kollektion von Christophe Lemaire bei den Kundinnen auf viel Zuspruch stieß. Auch die Bereiche Parfum, Uhren, Schmuck sowie Tischware verzeichneten zweistellige Zuwächse.

Bestes Ergebnis in fast über 20 Jahren

Das operative Ergebnis stieg um 32,5% auf 885,2 Mio. Euro und verdoppelte sich damit innerhalb von zwei Jahren. Es war gleichzeitig das beste Ergebnis seit dem Börsengang 1993, und dass, obwohl Hermès viel in die Kampagne 'Hermès contemporary artisan' investierte. Für 2012 will das französische Familienunternehmen weiter in den Ausbau des eigenen Retail-Netzwerkes investieren (rund 15 neue Standorte sollen eröffnet werden. Das diesjährige Motto läuft unter dem Titel 'Le temps devant soi‘ (Das Geschenk der Zeit).


Foto: Hermès

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