Hermes eröffnet Standort in Mainz

Hermes treibt seine europaweite Expansion auch hierzulande weiter voran. Mit einem Investitionsvolumen von rund 57 Millionen Euro hat der Logistiker in Mainz nach nur zehn Monaten Bauzeit den zweiten Neubau von deutschlandweit insgesamt neun neuen Logistikzentren eingeweiht. Für das gesamte Projektmanagement zeichnet sich die ECE verantwortlich. 

Blick auf das neue Mainzer Logistikzentrum. - Hermes Germany

Damit schafft Hermes in der Region rund 200 Arbeitsplätze. Bis zu 60 Millionen Sendungen sollen in Mainz pro Jahr sortiert werden. Zusammen mit dem erst im Mai eröffneten Standort in Bad Rappenau will man die Kunden in Süd-Westdeutschland so optimal versorgen.

"Der E-Commerce in Deutschland boomt. Prognosen gehen von einer Verdopplung des Paketvolumens bis 2025 auf sechs Milliarden Sendungen allein in Deutschland aus. Wachstum in dieser Größenordnung zieht Effekte nach sich, denen wir als Unternehmen begegnen müssen. Daher investieren wir bis 2019 bundesweit über 300 Millionen Euro in den Bau von neun Sortierzentren und erweitern bestehende Logistik-Center", kommentierte Dirk Rahn, Managing Director Operations. 

Nicht nur für Rheinland-Pfalz, sondern auch für das Rhein-Main-Gebiet und die Stadt Mainz, sei die Ansiedlung von Hermes ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das betonte auch der Oberbürgermeister von Mainz, Michael Ebling: "Die hier im Wirtschaftspark Hechtsheim getätigten Investitionen sind beachtlich. Wir freuen uns auf die Partnerschaft, die sich in den nächsten Monaten und Jahren ganz sicher noch vertiefen wird – denn gemeinsam können und werden wir die relevanten Zukunftsfelder 'Urbane Logistik' und 'alternative Zustellkonzepte' angehen."

Mit seiner verkehrsgünstigen Lage in unmittelbarer Nähe zur A60 und A63 besitzt der Standort dafür auch ideale Voraussetzungen. Technisch ist das rund 10.000 Quadratmeter umfassende Logistikzentrum offenbar optimal ausgestattet: Ein Belt Tray Sorter der Firma Beumer sortiert Hermes zufolge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s bis zu 15.000 Sendungen in der Stunde. 

Weitere technische Details wie beispielsweise Coletten-Kippstationen sowie Großstücksorter gewährleisten demnach für alle Pakete das jeweils optimale Handling. Hinzu kommen hochmoderne IT-Systeme, die
beispielsweise das Hofmanagement in Echtzeit steuern und einen fließenden Ablauf garantieren sollen.

Hermes Germany ist als als Teil der Hermes Gruppe eine direkte Otto-Tochter. 2016 erhöhte die Hermes Gruppe ihren Gesamtumsatz auf 2,64 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell 12.600 Mitarbeiter weltweit. 

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