Hermès verbessert seine Marge weiter, angetrieben durch den Erfolg seiner Produkte

Der Luxuskonzern Hermès verbesserte sein Margenniveau im ersten Halbjahr weiter auf 34,5 %, während der Reingewinn dank des Erfolgs seiner Produkte in allen Regionen der Welt stärker als erwartet stieg. "Hermès hat im ersten Halbjahr eine außergewöhnliche Leistung erbracht", sagte Präsident Axel Dumas am Mittwoch und betonte "ein solides Modell in einem globalen Kontext, der unsicher und instabil bleibt".

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Hermès (Resort) - Frühjahr/Sommer 2019 - Cruise Collection - Paris - © PixelFormula

Der Jahresüberschuss des Lederwarenherstellers lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 708 Mio. Euro und damit um 17 % über dem Vorjahreswert und über den Prognosen von Factset und Bloomberg, die beide 656 Millionen Euro erwartet hatten.

Die Gruppe, die für ihre Seidentücher und Kelly- und Birkin-Taschen bekannt ist, hatte bereits Ende Juli ihren Halbjahresumsatz von 2,8 Milliarden Euro veröffentlicht, ein Plus von 5,2 % auf ausgewiesener Basis und 11,2 % auf organischer Basis.

Axel Dumas erklärte bei dieser Gelegenheit, dass die aktuelle operative Profitabilität "nahe dem Rekordniveau des ersten Halbjahres 2017" liegen werde, in dem die operative Marge 34,3 % des Umsatzes betrug.

Am Mittwoch meldete Hermès eine operative Marge von 34,5 %, was sehr nahe an den 34,6 % des Gesamtjahres 2017 liegt.

Die Gruppe, die im Juni letzten Jahres in den CAC 40-Index aufgenommen wurde, gibt keinen genauen Ausblick bekannt, erklärte jedoch, dass "sie mittelfristig trotz der weltweit zunehmenden wirtschaftlichen, geopolitischen und monetären Unsicherheit ein ehrgeiziges Ziel für das Umsatzwachstum bei konstanten Wechselkursen bestätigt".

Übersetzt von Felicia Enderes

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