Hermès verzeichnet „solides“ Wachstum im ersten Halbjahr

Der Luxusgüterhersteller Hermès berichtete von „soliden“ Wachstumsraten im ersten Halbjahr und im zweiten Quartal. Der Absatz konnte in allen Regionen verbessert werden.


In Europa stieg der Umsatz um sieben Prozent. Bild: - Photo: Hermès

In einer Pressemitteilung verwies Hermès für das zweite Quartal auf ein Umsatzwachstum von 8,9 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. Dadurch ergibt sich für das erste Halbjahr ein Wachstum um 11,2 Prozent auf 2,71 Milliarden Euro.

„Wir sind mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden. Sie zeigen, dass unser Wachstum stabil ist und unser Business Model effektiv“, so CEO Axel Dumas an einer Telefonkonferenz. „Die operative Ertragskraft bis Ende Juni dürfte nicht weit von unserem historischen Höchststand aus dem vergangenen Jahr entfernt sein“, so die Marke. Doch warnte Hermès auch davor, dass die Ergebnisse aus dem ersten Halbjahr nicht „für das ganze Jahr hochgerechnet werden können, insbesondere aufgrund der positiven Wechselkurseffekte in den ersten Monaten des Jahres“.

Für das laufende Jahr machte das Unternehmen keine spezifischen Umsatzvorgaben, verwies jedoch darauf, dass „der Konzern mittelfristig ungeachtet der wachsenden wirtschaftlichen, geo- und währungspolitischen Unsicherheiten weltweit an den ehrgeizigen Umsatzwachstumszielen (zu konstanten Wechselkursen) festhält“.

In Asien (ohne Japan) stieg der Umsatz zwischen Januar und Juni währungsbereinigt um 14 Prozent. In Japan verbesserte sich der Wert um drei Prozent, in den USA konnten neun Prozent mehr Umsatz erzielt werden und in Europa waren es sieben Prozent.

Aufgeschlüsselt nach Unternehmenskategorie erzielte die Sparte Lederwaren und Sattlerei das stärkste Ergebnis mit einem Plus von 12 Prozent. Im Bereich Ready-to-wear und Zubehör stieg der Umsatz um 10 Prozent. Mit Seide und Textilien erwirtschaftete das Unternehmen sechs Prozent mehr als im Vorjahr, mit Parfüm acht Prozent mehr. Im Uhrengeschäft hingegen sank der Umsatz „aufgrund des schwierigen Marktumfelds“ um ein Prozent, so Hermès.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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