Hessnatur begeht Fashion Revolution Day mit Selvedge Jeans aus Bangladesch

Um zu zeigen, dass auch in Bangladesch Textilien sozial- und umweltgerecht produziert werden können, hat Hessnatur vor einiger Zeit das "Naturindigo Selvedge Jeans"-Projekt ins Leben gerufen. Parallel zum in der kommenden Woche anstehenden Fashion Revolution Day (24. April), kommen jetzt die ersten handgewebten, mit Naturindigo gefärbten und aus Bio-Baumwolle gefertigten Selvedge Jeans in den Handel.

Detailaufnahme eines Webstuhls einer der Textilarbeiter in Bangladesch, die die Selvedge Jeans fertigen. - hessnatur

Die ersten 150 Exemplare sind laut der Butzbacher durchnummeriert. Das Qualitätsniveau entspreche japanischem Denim, nur etwas weicher, da die Webstühle mit Muskelkraft bewegt werden. Nach der Fabrikkatastrophe von Rana Plaza 2014 hat sich der Eco-Fashion-Spezialist intensiv mit dem Standort Bangladesch beschäftigt und entschieden, mit hochwertigen Produkten eine Alternative zur üblichen Fast Fashion zu entwickeln.

Dafür hat man zusammen mit den Partnern Deutsche Entwicklungsgesellschaft (DEG) und Classical Handmade Products (CHP) in Nilphamari, im Norden von Bangladesch, eine Produktionskette vom Rohstoff bis zum fertigen Denimgewebe aufgebaut. "Dort wird die Bio-Baumwolle im Fruchtwechsel angebaut, dort wächst die Indigopflanze in natürlicher Umgebung und dort wird auch zu fairen sozialen Bedingungen gearbeitet", heißt es seitens des Unternehmens.  

Für Hessnatur findet in Bangladesch die komplette textile Wertschöpfung bis zur Übergabe an die Konfektion in Polen statt. Die Vorbereitungen für das Projekt nahmen rund 18 Monate in Anspruch. Für den Markteintritt steht das hochwertige Indigo Gewebe exklusiv für die Butzbacher zur Verfügung. Im Anschluss können auch andere Unternehmen auf das Material zugreifen.

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