Hutbranche setzt auf Bommeltrend – Umsätze gestiegen

Bommelmützen, die ihre Träger bis zu zehn Zentimeter größer erscheinen lassen, und Schiebermützen im Entenschnabel-Design: Die Hut- und Mützenbranche freut sich auf gute Geschäfte. Präsentiert werden die neuen Trends ab Freitag in Düsseldorf.

Mit Bommel- und Entenschnabelmützen will die Hutbranche auch im kommenden Winter 2018/2019 gute Geschäfte machen. Bommel aus Wolle, Kunstpelz oder Echtfell seien künftig nicht nur an den klassischen Wollmützen zu finden, sondern auch an Schirmkappen, sagt der Organisator der Düsseldorfer Accessoire-Messe Date (26. bis 29. Januar), Michael Arlt.

Die Hut- und Mützenbranche freut sich auf gute Geschäfte. Präsentiert werden die neuen Trends ab Freitag auf der Date in Düsseldorf. - Foto: Date

Besonders trendbewusste Verbraucher könnten zudem zu überlangen Bommelmützen greifen, die ihre Träger bis zu zehn Zentimeter größer erscheinen ließen. Für eine eher schmale Erscheinung sorgten dagegen flache Schiebermützen im sogenannten Entenschnabel-Design (Duck Cap).

Mit einem Umsatzplus von vier Prozent konnte die Branche laut Zahlen der Gemeinschaft deutscher Hutfachgeschäfte (GDH) auch im vergangenen Jahr wieder deutlich besser abschneiden als der Textilhandel insgesamt. Absolute Werte wollte der Verband nicht nennen. Fast zwei Drittel (61 Prozent) ihres Umsatzes erwirtschafteten die Anbieter mit Herrenhüten und -mützen. 37 Prozent entfielen auf Damen- und lediglich zwei Prozent auf Kinderkopfbedeckungen. Auch für das laufende Jahr rechnet die Branche wieder mit einem Umsatzplus.

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