Interparfums: Starkes Ergebnis im ersten Halbjahr

Nach einem beflügelten ersten Quartal mit einem Wachstumsschub um 34 Prozent, bleibt Interparfums auch in den darauffolgenden Monaten auf Kurs. Im zweiten Quartal verzeichnete der Konzern ein Plus von 23,3 Prozent. Für das erste Halbjahr ergibt sich somit ein Wachstum um 29 Prozent auf 209,3 Millionen Euro.


Das Parfum Jimmy Choo Man Ice wurde im April eingeführt. - Interparfums

Die Geschäfte, des auf Parfum-Lizenzen spezialisierte französische Konzerns, wurde durch die Einführung zahlreicher neuer Parfüms beflügelt. So wurden seit vergangenem Oktober unter anderem die Düfte von Mademoiselle Rochas, Coach sowie Jimmy Choo L’Eau und Man Ice auf den Markt gebracht.

Interparfums stützt sich außerdem auf den Lizenzvertrag mit Paul Smith, der bis ins Jahr 2021 verlängert wurde. In Nordamerika verzeichnete der Konzern ein Wachstum um 33 Prozent, in Asien waren es 29 Prozent. Treibende Kraft im Portfolio von Interparfums war Jimmy Choo. Das Label erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatzplus von 40 Prozent auf 54,6 Millionen Euro.

Gestützt auf diese soliden Ergebnisse korrigiert das Unternehmen seine Umsatzziele für das Gesamtjahr 2017 nach oben. Das Unternehmen, das zwischenzeitlich eine Übernahme von Jimmy Choo in Betracht nahm – die Marke ging schließlich an Mickael Kors – rechnet nun mit einem Umsatz von 400 Millionen Euro – bisher visierte Interparfums ein Jahresergebnis von 390 Millionen Euro an. Die operative Marge soll zwischen 13 und 13,5 Prozent liegen.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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