Intersport und Signa Sports arbeiten künftig zusammen

Intersport und die Signa Sports Group (u.a. Karstadt Sports, Tennis-Point, Probikeshop) haben eine strategische Partnerschaft beschlossen. Intersport will so seine Position im deutschen Sportmarkt ausbauen. Signa dürften mit der Kooperation entsprechende Pläne zu europaweitem Wachstum gelingen.

Blick auf die Konzernzentrale von Intersport Austria in Wels. - INTERSPORT Austria
 
Die frisch gebackenen Partner konzentrieren zukünftig ihre Interessen auf dem internationalen Beschaffungsmarkt und agieren dort unter dem gemeinsamen Dach der Intersport-Gruppe, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Auch Karstadt Sports wird künftig in die Zentralregulierung von Intersport aufgenommen. Weitere Unternehmen der Signa Sports Group sollen folgen.

Bereits seit längerem kooperiert die Tennis-Point GmbH mit Intersport. So sollen die Einkaufsvolumen beider Partner sukzessive strategisch zusammengeführt werden. 
 
"Für den inhabergeführten Sportfachhandel in Deutschland ist die Partnerschaft starkes Signal. Gerade in Zeiten großer Marktveränderungen ist es entscheidend, strategische Allianzen zu schmieden. Wir haben damit die besten Voraussetzungen, um auch in Zukunft als Gruppe wirtschaftlich erfolgreich zu sein", erklärt Kim Roether, Vorstandsvorsitzender von Intersport.
 
Dr. Stephan Fanderl, CEO Signa Retail betont: "Durch die Partnerschaft stärken wir unsere nationale und internationale Beschaffungs- und Servicekompetenz und bauen die Basis für weiteres Wachstum als eine der führenden Multi-Channel-Sportsplattformen in Europa aus." 
 
Intersport Deutschland erzielte zuletzt mit rund 1.500 Verkaufsstellen einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Intersport Austria ist mit mehr als 280 Geschäften die bekannteste Sportfachhandels-Marke in Österreich. Sie lizenziert zudem die Märkte in Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Innerhalb der Gruppe setzen insgesamt mehr als 1.800 Geschäfte in den sechs Ländern über 3,5 Milliarden Euro um.

Die Signa Sports Group betreibt 52 Onlie-Shops in 18 europäischen Ländern und gilt mit rund 600 Millionen Euro Umsatz und einem Online-Anteil von über 60 Prozent als führende Multi-Channel-Plattform für Sportartikel in Deutschland. 

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