Kering: Gucci, YSL und Puma sorgen für kräftigen Gewinn im ersten Quartal

Der französische Luxus- und Lifestylekonzern Kering ist im ersten Quartal stärker gewachsen als von Analysten erwartet. Wie der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte, erhöhten sich die konzernweiten Erlöse um 31 Prozent auf 3,57 Milliarden Euro.

Gucci - Spring-Summer2017 - Womenswear - Milan - © PixelFormula

"Kering zeigte in den ersten drei Monaten des Jahres eine Rekordperformance und eine deutliche Beschleunigung des Umsatzwachstums. Wir profitieren von einer etwas günstigeren Marktlage und vor allem von der sorgfältigen Umsetzung unserer Strategie und der Kreativität unserer Häuser: In einem Klima von anhaltenden geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten bringt uns das erste Quartal in eine besonders gute Position", sagt François-Henri Pinault, CEO der Kering Gruppe.
 
Analysten hatten im Mittel einen deutlich geringeren Wert von 3,16 Milliarden Euro erwartet.
Getragen wurde das Wachstum vor allem durch die zu Kering gehörende Modemarke Gucci, die ihre Erlöse um 48 Prozent steigern konnte. Gucci, seit 2015 unter der Leitung von Designer Alessandro Michele und Chief Executive Marco Bizzarri, hat die Läden überarbeitet und zeigt sich seitdem in neuer Luxus-Ästhetik, die sich bei den Kunden gut ankommt.
 
Die neuen Vintage-Styles beinhalten Blumendrucke, die an die 1970er Jahre erinnern, sowie einen exzentrisch zeitgenössischen Stil mit Kängurupelz-Loafern oder ein mit Rhinestone bedeckter Bodysuit, der vor kurzem von Rihanna beim Coachella-Musikfestival in den USA getragen wurde.

Die Luxusmarke Yves Saint Laurent konnte ihre Erlöse ebenfalls deutlich um 33 Prozent erhöhen. Der Sportartikelhersteller Puma, der mehrheitlich zu Kering gehört, hatte am Dienstag ein starkes Ergebnis für das erste Quartal mit einem Rekordumsatz mitgeteilt.

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