Kidiliz-Gruppe zielt auf internationale Expansion

 Zum 1. Dezember wurde die Zannier-Gruppe offiziell zur Kidiliz-Gruppe umbenannt. Damit soll ein Zeichen für eine bessere Zukunft gesetzt werden: Internationale Export-Ambitionen sollen so gestärkt werden.


Das neue Logo von Kidiliz – ehemals Zannier Gruppe - Kidiliz

"Im Jahr 2016 hatten wir mehr internationale Kunden als aus Frankreich. Das Ziel der Kidiliz-Gruppe ist es daher den Trend fortzusetzen und unsere internationale Expansion zu beschleunigen", sagt Rémy Baume, seit 2013 CEO der Gruppe. Kidiliz wird sich ganz auf die Kinderbekleidung konzentrieren. Sie sind Besitzer und Lizenznehmer von insgesamt 15 Kinder- und Babybekleidungsmarken. Daher wurden 2014 IKKS und One Step verkauft.
 
 Die Gruppe hat ihren Sitz in Saint-Chamond, Frankreich, und entstand durch den Erfolg der Z-Label in den 1980er Jahren. Der Name 'Kidiliz' wurde zum ersten Mal für das im Jahr 2015 erstellte Multi-Brand-Konzept verwendet, zunächst als E-Commerce-Webseite bis hin zu eigenen Shops, in dem alle Eigenmarken (Z, Catimini, Lili Gaufrette, Absorba) und seine Lizenzen (Levi's Kids, Kenzo Kids, Paul Smith Junior, etc.) angeboten wurden.
 
Die Gruppe betreibt derzeit weltweit acht Tochtergesellschaften, beschäftigt 3.500 Mitarbeiter und betreibt drei Einzelhandelsketten: Z (520 Filialen), Catimini (155) und Kidiliz (150). Der Einzel- und Großhandel beläuft sich auf bis zu 11.000 Einzelhandelsgeschäfte, darunter 900 direkt im Eigenbesitz und 1.000 Einzelhandelsecken.

Rémy Baume, CEO Kidiliz Gruppe - Kidiliz
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gruppe einen Umsatz von 430 Millionen Euro, davon 52 Prozent außerhalb Frankreichs. Im Jahr 2015 war die Gruppe gezwungen, 242 Arbeitsplätze zu streichen. Der neue Name und das Markenimage sollen der Gruppe einen erneuten Aufschwung verleihen, der stark auf den Export ausgelegt ist.

Das Unternehmen wurde 1962 von Roger Zannier und seiner Schwester Josette Redon, gegründet. Als das Geschäft wuchs, starteten sie 1981 das Z-Label und kauften 1989 Kickers (jetzt im Besitz von Royer), Absorba 1991 und Chipie und Catimini im Jahr 1999.

Übersetzt von Melanie Muller

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