Lenzing: Hauptaktionär verkauft 12,56 Prozent seiner Anteile

Die B&C Holding, Haupteigentümer der Lenzing AG, hat über zwei Tochterfirmen, B & C Rho GmbH & Co KG und B & C Iota GmbH & Co KG, 12,56 Prozent ihrer Anteile am börsenotierten Faserhersteller verkauft – nur einen Tag nach der Verkündung des besten Quartalsergebnisses in ihrer Firmengeschichte.

Blick auf den österreichischen Produktionsstandort von Lenzing. - Lenzing

Damit reduziert die Holding ihren Anteil auf knapp mehr als 50 Prozent. Zuvor hielt die B&C-Holding 62,6 Prozent der Anteile. Als Käufer werden institutionelle Anleger angegeben. Der Streubesitz erhöht sich somit von bisher 33,4 auf rund 45 Prozent. 

Der Kurs auf der Aktie des Faserherstellers hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Allerdings ist der Kurs an der Wiener Börse um 11,45  Prozent gesunken – noch vor Bekanntgabe des Verkaufs.

Die Lenzing AG hatte diese Woche ihr bisher bestes Quartal der Firmengeschichte verkündet. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten des Jahres um 14 Prozent auf 586,2 Millionen Euro. Der Gewinn steigerte sich 69,9 Prozent. 

Die Lenzing-Gruppe hatte Ende März mit 6.304 Mitarbeiter, 1,4 Prozent mehr als Ende des vergangenen Jahres mit 6.218 Beschäftigten.
 

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