Lenzing legt Nachhaltigkeitsbericht 2017 vor

Die Lenzing Gruppe hat nach Rekordzahlen für das vergangene Jahr nun auch ihren Nachhaltigkeitsbericht 2017 veröffentlicht. Der Bericht untermauere laut des österreichischen Faser-Spezialisten die Bestrebungen der Gruppe, als einer der Nachhaltigkeitsführer der Branche bei holzbasierten Cellulosefasern einen wichtigen Beitrag zu umweltbewussterem Wirtschaften in der gesamten Wertschöpfungskette der Textil- und Vliesstoffindustrie zu leisten.

Die Verbesserung der Biodiversität globaler Wäldersteht für den österreichischen Faser-Spezialisten im Vordergrund. - Lenzing Gruppe

"Klimaschutz und damit auch der Erhalt der Wälder als CO2-Speicher sind zwei wesentliche Themen für die gesellschaftliche Akzeptanz der Textil- und Vliesstoffbranchen. Mit unserer beispielgebenden, auf Nachhaltigkeitsgrundsätzen aufbauenden Holzbeschaffungspolitik haben wir in den letzten Jahren zu einem positiven Bewusstseinswandel in der Industrie beigetragen", so Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky.

Für Lenzing steht die Verbesserung des Zustandes und der Biodiversität globaler Wälder im Fokus. Das Unternehmen setzt auf Kreislaufwirtschaft und umweltbewusste Faserherstellung.

Nun hat man sich entschlossen, dass die spezifischen Emissionen bis 2022 weiter deutlich reduziert werden sollen. Dazu werde ein speziell zugeschnittenes Öko-Investitionsprogramm umgesetzt. Ziel sei das EU-Ecolabel für alle Konzernstandorte der Lenzing Gruppe.

Des Weiteren sollen bis zum Jahr 2022 80 Prozent der wichtigsten Zulieferer aufgrund ihrer Nachhaltigkeitsleistungen bewertet werden. Bereits mit Ende 2019 sollen durch die Einführung eines international anerkannten Bewertungsinstruments (Higg Facility Environmental Module) die ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsauswirkungen an allen Produktionsstandorten der Lenzing Gruppe transparent gemacht und optimiert werden.

Mit diesen Maßnahmen will Lenzing konsequent seine Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen: Neben der nachhaltigen Holzversorgung, dem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, der Dekarbonisierung und nachhaltigen Innovationen sind die Erzielung von einem höheren gesellschaftlichen Wohl durch den Ausbau von Partnerschaften in der Wertschöpfungskette und mit NGOs wesentliche Eckpunkte.

"Wir stehen am Beginn der Wertschöpfungskette und können durch unsere Aktivitäten und durch ein Maximum an Transparenz gerade mit Partnerschaften viel zu Verbesserungen beitragen", macht CCO Robert van de Kerkhof abschließend deutlich.

Man wolle den systemischen Wandel der Industrie weiter vorantreiben, etwa durch den Ausbau umweltbewusst hergestellter Lyocellfasern und durch innovative Lösungsansätze wie die Refibratm-Technologie, bei der für die Faserherstellung ein Anteil an Baumwollstoffresten verwendet wird.

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