Mango verstärkt Aktivitäten auf den arabischen Märkten

Stärkeres Engagement in der arabischen Welt: Mango bringt eine Kollektion zum Ramadan heraus und baut seinen E-Commerce für die Region weiter aus. Der Nahe Osten stelle für den spanischen Modekonzern mit dort rund 250 POS weiterhin einen strategischen Markt dar.

Blick auf den Hamburger Store in der Spitalerstraße. - MANGO

Die Marke ist vor allem in der DOB mit Sonderkollektionen immer auf spezifische Marktanforderungen eingegangen. Daran will man nun auch mit der neuen Ramadan-Linie anschließen. Zu den Insignien der Kollektion, die auf den Stil der Kundinnen abgestimmt ist, gehören Prints, vor allem mit floralen Designs, sowie eine große Vielfalt an Stoffen, unter denen Jacquard, Popelin, Satin und Metallic-Gewebe omnipräsent sind.

Zudem hat Mango ihre E-Commerce-Plattform, die in Ländern wie Saudi Arabien, Katar, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Kuwait im Januar erfolgreich eingeführt wurde, auch auf Bahrain, Libanon und Oman ausgedehnt. Dieses Projekt besteht nicht nur in der Übersetzung der Plattform in die lokale Sprache, sondern auch in der Einführung von speziellen Funktionen, die auf die Kaufgewohnheiten der Kunden in diesen Ländern abgestimmt sind.

Ein Beispiel hierfür ist der Store Credit, eine neue Zahlungsart, mit der die Retourenabwicklung für Kunden beschleunigt werden soll, die ihre Ware gegen Nachnahme bezahlen, da mit dieser neuen Zahlungsform keine Banküberweisungen mehr erforderlich werden. Darüber hinaus wurde die mobile App optimiert, wodurch mehr als 70 Prozent der Benutzer in diesen Ländern ein noch besseres Kauferlebnis genießen. 
 
Mango wurde 1984 gegründet und ist mit insgesamt 800.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und den Linien Mango Woman, Man, Kids und Violeta in 109 Ländern vertreten. 2015 lag der Umsatz bei 2,327 Milliarden Euro und das Ebitda bei 170 Millionen. 

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