Mey holt Produktion ins eigene Haus

Während das Thema Outsourcing für die Modebranche, vor allem aber im Textilhandel eine gängige Option ist, um Sparmaßnahmen voranzutreiben ist, entscheidet sich das Wäschelabel Mey dafür, die BH-Produktion in die eigene Produktionsstätte zu verlagern.

Für die Produktion der Spacer-BH-Linie wird der Standort in Ungarn weiter ausgebaut, im Herbst 2018 sollen die Umbauten abgeschlossen sein. Die eigene Produktion der Spacer-Linie startet Anfang 2019. 

Der Spacer-BH gehört zu den Bestsellern von Mey - Mey PR

Die Produktion der Linie nach Ungarn zu holen, sei Teil einer neuen Produktionsstrategie, erklärt Florian Mey, Managing Partner des Unternehmens. Der Spacer-BH gehöre zu den Verkaufsschlagern von Mey, die Produktion dessen sei eine der wenigen, die noch extern stattfinden. Das besonders atmungsaktive Material mache es so beliebt und wertvoll. Durch die Umstrukturierung kann das Unternehmen die Abhängigkeit durch externe Partner umgehen.

Beim Familienunternehmen ist die Transparenz der Wertschöpfungskette Teil der Unternehmens-ID. Mey lässt größtenteils seine Produkte in Deutschland herstellen, andere Produktionsstätten befinden sich in Europa. Das Unternehmen stellt klar, dass es sich für faire Bedingungen in der Herstellungskette stark macht. Der Erfolg gibt ihnen Recht, im Januar 2018 gab Mey bekannt, dass die Gesamtmarken der Mey-Gruppe das Ziel von 90 Mio. Euro Umsatz erreicht haben.

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