Modewirtschaft: Europa stabilisierte die Importe 2016

Nach einem Anstieg um 6 Prozent 2014 (um 10 Prozent in 2015), haben sich die europäischen Kleidungsimporte im vorigen Jahr stabilisiert: auf 80,8 Milliarden Euro. Die Einfuhr von Textilien stieg um 1 Prozent auf  29 Milliarden Euro, wie das Französische Modeinstitut (IFM) berichtet.

Nachfolgend die Zahlen der Importe gefertigter Kleidung:
Europäische Importe, Textil - IFM

Der Sektor der gefertigten Bekleidung verlor 2016 ein Prozent der Importe aus Asien und beläuft sich jetzt auf 61,8 Milliarden Euro. Der Hauptgrund: Einfuhren aus China gingen um 8 Prozent zurück auf 14,8 Milliarden Euro, während andere Länder zulegten, wie Kambodscha (+ 14 Prozent) oder Pakistan. Die Importe aus den Mittelmeer-Staaten wuchsen um 2 Prozent, hauptsächlich durch eine Steigerung Marokkos um 9 Prozent.

Der Import unverarbeiteter Textilien aus Asien stieg um 2 Prozent auf 18 Milliarden während die Importe aus den Mittelmeerländern um 2 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zunahmen.

Die stärkste Veränderung verzeichneten 2016 die Importe aus den USA. Sie sanken um 12 Prozent. Indonesien ging um 8 Prozent zurück, Japan um 10 Prozent.  Aufwärts ging es mit den Importen aus Japan (+10 Prozent), Australien (+ 22 Prozent) und Südafrika (+25 Prozent).  
 
Europäische Exporte in 2016 Quelle: IFM - IFM

Europa hat voriges Jahr für 22,9 Milliarden Euro gefertigte Kleidung exportiert, was ein Plus von einem Prozent bedeutet: Eine stabile Situation, sowohl mit Asien mit 6,1 Milliarden Euro (+2 Prozent), wie auch für den Mittelmeerraum (plus ein Prozent auf 2,04 Milliarden).

Ganz im Gegensatz dazu  fielen die Exporte in die Türkei (- 5 Prozent),  Russland (- 2 , Arabische Emirate (- 9 Prozent) und Saudi-Arabien (- 6 Prozent) negativ aus. Große Steigungen  gibt es mit  Kanada  (+ 10 %), Australien (+ 10 Prozent ), mit der Ukraine (+ 11 Prozent), Marokko (+ 17 Prozen) und Israel (+ 14 Prozent).
 
Der Export von nicht verarbeiteten Textilien blieb stabil auf  21,7 Milliarden Euro. Bestellungen aus Asien stiegen um 3 Prozent auf  5,2 Milliarden Euro, während der Mittelmeerraum stabil blieb. Besonders auffallend: der Rückgang des amerikanischen Marktes  (- 3 Prozent), der Türkei (- 5 %), Hongkong (- 12 Prozent) und der Emirate (- 9 Prozent). Aufwärts ging es mit den Exporten in die Ukraine  (+ 14 Prozent), Mexiko (+ 8 Prozent) und Serbien (+ 13 Prozent).
 

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