Netflix Serie „Girlboss“ zeigt die Geschichte von Sophia Amoruso und Nasty Gal

Netflix hat eine neue Serie im Programm, die auf der Lebensgeschichte von Sophia Amoruso, der Betreiberin von Nasty Gal, basiert – mehr oder weniger.


Photo: NastyGal.com

Der Start der Show war ursprünglich für letzten Winter geplant als Amoruso auf der Höhe ihrer Erfolgsgeschichte vom armen Mädchen zur Multimillionärin war. Damals ist Amoruso, die 2006 noch in San Franciscos Mülleimern nach Verwertbarem gesucht hat, auf 280 Millionen US-Dollar Vermögen geschätzt worden.
 
13 halbstündige Folgen erzählen ihre Geschichte. Angefangen mit zum Teil gestohlenen Produkten, baute sie ihren Ebay Shop auf, der schließlich als Nasty Gal bekannt wurde.
 
Amoruso wurde von der New York Times als die „Cinderella of Tech“ tituliert, schaffte sie es doch innerhalb von nur 5 Jahren, von einer Arbeitslosen in ihren Zwanzigern, durch ihren Ebay Shop zur Multimillionärin zu werden. Die von ihr verfassten Memoiren „Girlboss“, blieben auch in Hollywood nicht unentdeckt und Schauspielerin Charlize Theron sicherte sich damals die Filmrechte.
 
Aber wie das Schicksal so spielt, als Hollywood bereit war im November 2016 mit der Verfilmung zu starten, ist Amoruso bereits als CEO zurückgetreten und ihr Unternehmen schlitterte in den Konkurs. Die erste Serienstaffel hört also eine ganze Weile vor dem Abstieg auf. Sie basiert auf Amorusos Biografie, die zwei Jahre vor der Pleite erschien. 
 
Jetzt gehört Nasty Gal dem britischen Onlinehändler boohoo.com, der sich für nur noch schlappe 20 Millionen US-Dollar, die Namens- und Verwertungsrechte sicherte.
 
Britt Robertson spielt eine stilisierte Version von Amoruso und bringt eine süße Version der Unternehmerin auf den Bildschirm. Produziert von Kay Cannon, der durch „Pitch Perfect“ berühmt wurde, zielt die Serie auf ein jüngeres Publikum, als den typischen Nasty Gal Kunden. Start der Serie ist der 21. April.

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