New Yorker MoMA plant erste Mode-Ausstellung seit mehr als 70 Jahren

Erstmals seit mehr als 70 Jahren zeigt das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) ab Oktober wieder eine Mode-Ausstellung. "Items: Is Fashion modern?" werde ab 1. Oktober und bis 28. Januar 2018 rund 350 Kleidungsstücke zeigen, teilte das Museum in Manhattan mit.

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"Items: Is Fashion Modern?" untersucht die Gegenwart, Vergangenheit – und manchmal die Zukunft von Kleidungstücken und Accessoires, die einen großen Einfluß auf die Welt während des 20. und 21 Jhd. hatten – und bis heute haben. Darunter sind Stücke so bekannt und wandelbar wie die Levi’s 501, dass Breton Shirt und das kleine Schwarze aber auch alte und kulturell bedeutende Stücke wie der Sari, die Perlenkette, die Kippa und der Kufiya.
 
Mode sei eine "kraftvolle und kreative Form der persönlichen Ausdrucksweise", sagte Kuratorin Paola Antonelli – aber eben auch Design. Unter anderem Sneakers, Bikinis, Perlenketten, Krawatten und Yoga-Trainingshosen werden in der Ausstellung zu sehen sein, viele Stücke sind von berühmten Designern.

Die Ausstellung fokussiert sich vor allem auf die Objekte nicht auf die Designer und zeigt die zahlreichen Beziehungen zwischen Mode und Funktionalität, Kultur, Ästhetik, Politik, Arbeit, Identität, Wirtschaft und Technologie.

Mode-Ausstellungen haben sich in den vergangenen Jahren als sehr beliebt erwiesen. Das New Yorker Metropolitan Museum beispielsweise hat damit zuletzt Rekordbesucherzahlen verzeichnen können.

"Items: Is Fashion Modern?" ist kuratiert von Paolla Antonelli (Senior Curator und Director bei R&D) und Michelle Millar Fisher (Curatorial Assistant beim Department of Architecture und Design). Die Ausstellung ist vom 1. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 in der 6. Etage des Museum of Modern Art in New York zu sehen.

 

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