New Yorks Schauenmarathon beginnt am Donnerstag

Mehr als 200 Marken und Designer stellen ab Donnerstag ihre Kollektionen für Herbst/Winter 2014/15 in New York vor, von Marc Jacobs, der jetzt nicht mehr für Vuitton entwirft, bis Alexander Wang, den man Ende Februar auch in Paris für Balenciaga wiedersehen kann.
Alexander Wang lädt sein Publikum in einen Hangar nach Brooklyn.

Die Organisation wird jetzt schon viel diskutiert, aufgrund des Umzugs einiger Defilees, die vorher im berühmten Zelt im Bryant Park stattfanden. Beispielsweise lädt Alexander Wang nicht mehr wie üblich nach Manhattan, sondern diesmal nach Brooklyn in einen Hangar von der Größe eines amerikanischen Football-Feldes. Um die Fahrt auf die andere Seite des East River leichter zu gestalten, hat der junge Kreativdirektor von Balenciaga Promo-Codes des Chauffeur-Dienstes Uber zur Verfügung gestellt. Am gleichen Tag stellt sein Freund Joseph Altuzarra seine erste Kollektion seit der Bekanntgabe von Investitionen von Kering (das Mutterunternehmen von Balenciaga) in die Marke vor.

Auch bei Theory kündigen sich große Änderungen an, das erste Mal ist das Label im New Yorker Schauenkalender vertreten, das Defilee findet in den Spring Studios im Westen von Manhattan statt. Andrew Rosen, der Chef des Unternehmens, hat entschieden, die Luxuslinie, die seit zwei Jahren vom Belgier Olivier Theyskens entworfen wird, unter der Marke Theory zusammenzufassen.
Donna Karan feiert das 30-jährige Bestehen ihrer Marke

Die französische Marke Berluti (LVMH) dürfte während der Fashion Week auf sich aufmerksam machen: Es wird gemunkelt, dass dann die erste New Yorker Maison an der Madison Avenue eröffnet wird. In derselben Unternehmensgruppe feiert Donna Karan das 30-jährige Bestehen ihrer Marke, für ihr Label DKNY ist eine Modenschau geplant.
Public School, Preisträger des CFDA/Vogue Fashion Fund

Der für junge Talente reservierte Bereich Made Fashion Week gewinnt mit Sponsoren und Talentscouts ausgestattet an Fahrt und vereint nicht weniger als 26 Kollektionen. Darunter die Wahlpariserin Calla, der Kalifornier Jeremy Scott und das New Yorker Menswear-Label Public School, Preisträger des CFDA/Vogue Fashion Fund mit seinem beachtlichen Preisgeld von 300.000 Dollar.

Gegen Ende der Fashion Week, am 12. Februar, bleibt es spannend, wenn Jason Wu seine erste Kollektion von Hugo Boss vorstellt. Die deutsche Marke hatte Michelle Obamas Liebling vor einem Jahr zum Kreativdirektor der Boss-Linie ernannt und ihm ein Kreativstudio in New York eingerichtet. Marc Jacobs wird am Tag danach mit seiner Hauptkollektion laufen, zum ersten Mal seit er Louis Vuitton verlassen hat.

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