OTB: Luxus-Label laufen, Diesel bleibt das Sorgenkind

Nach Holding-Informationen steigt der Gewinn 2016 auf 3,8 Millionen Euro (3,5 Millionen 2015), was gegen den Markttrend ein Zuwachs von 8,5 Prozent ist. Der Brutto-Gewinn, Ebitda, beläuft sich auf 68 Millionen Euro (gegenüber  68,5 Millionen 2015).


Renzo Rosso OTB-Chef - Diesel

Die Marke Diesel (die 60 Prozent aller Verkäufe der Gruppe ausmacht), hat die Ergebnisse negativ beeinflusst – mit einem rückläufigen Umsatz von 960 Millionen Euro 2016. Das  Unternehmen nannte das „ein komplexes Jahr für Diesel“. Die Folge: "Es wird notwendig sein, einiges zu rationalisieren und manches zu reorganisieren", so die Holding, ohne Details zu nennen.


"Ein kompliziertes Jahr für Diesel

Wie schon im Vorjahr, sind es die Luxus-Marken, die OTB halfen, die Konten auszugleichen. Unter der Ägide von John Galliano sind die Umsätze von Martin Margiela auf 135 Millionen Euro gestiegen. Marni, dessen Gründerin Consuelo Castiglioni Ende des vorigen Jahres gegangen ist – den Platz übernahm Francesco Risso - legte ein zweistelliges Umsatzplus vor (insgesamt 170 Millionen Umsatz). Viktor & Rolf steigerte das Ebitda ebenfalls zweistellig.  

Auf der anderen Seite der Hersteller Staff International - der unter Lizenz Margiela, Marni Uomo, Dsquared2, Vivienne Westwood, Just Cavalli und Marc Jacobs Homme produziert. Er legt einen Umsatz von 390 Millionen Euro vor.  Der Umsatz von  Brave Kid betrug 40 Millionen. Diese Firma, auf Kinderkleidung spezialisiert, verkauft unter Lizenz  die Junior-Sektionen von Diesel, Dsquared2, John Galliano Kids, Marni und vom laufenden Jahr an Trussardi Junior.

In Punkto Export sind Japan und die USA die wichtigsten Märkte für OTB, das sich nun mehr um Asien, vor allem China, kümmern will.



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