Paris eröffnet Antiquitätenmesse - Neustart mit US-Milliardär Forbes

Hochkarätiges von mehr als 90 internationalen Händlern konkurriert in Paris wieder um die Gunst betuchter Sammler. Seit Montag findet im Grand Palais die Pariser Antiquitätenmesse statt.


Wertvolle Edelsteine für die Versteigerung auf der Pariser Antiquitätenmesse - AFP

Neben alten Drucken, Kunst der Moderne und Artefakten aus Afrika und Ozeanien werden auch kostbare Geschmeide gezeigt. Zu den Höhepunkten zählen 27 Rubine aus Mogok (Myanmar) sowie ein Collier aus 2.000 Edelsteinen im Stil Monets und seiner Seerosen. Die Messe dauert bis zum 17. September.

Nach dem drastischen Besucherrückgang im vergangenen Jahr in Folge eines Fälscherskandals und des Terrorangriffs in Nizza im Juli findet die vor mehr als 50 Jahren gegründete Branchenmesse mit neuer Struktur und neuem Namen statt. Statt alle zwei Jahre wird sie nun jährlich unter dem Namen "La Biennale Paris" organisiert und nicht mehr wie bislang unter "La Biennale des Antiquaires".

Präsident ist der US-Milliardär Christopher Forbes. Der Geschäftsmann und Kunstliebhaber löst den ehemaligen Direktor des Pariser Louvre Henri Loyrette ab. Mit ihm an Bord hoffen die Organisatoren wieder verstärkt auf das Erscheinen US-amerikanischer Sammler.

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