Patagonia kauft keine Wolle mehr von Ovis 21

Die amerikanische Outdoor-Marke Patagonia kauft seine Wolle nicht weiter bei Ovis 21 ein, einer argentinischen Gesellschaft, die ein Netz von Wolle-Produzenten verwaltet und entwickelt. Die Entscheidung wurde eine Woche nach der Veröffentlichung eines Videos des Tierschutzverbandes PETA bekannt gegeben. In dem Video werden die grausamen Bedingungen beim Scheren der Schafe gezeigt, die danach stark verstümmelt waren.

Visuel Patagonia

„Wir sind von den erschreckenden Bildern der vergangenen Woche, die die Grausamkeit gegenüber den Tieren zeigen, entsetzt, und haben in den vergangenen Tagen unsere Wolle-Lieferkette unter die Lupe genommen (…). Unsere Schlussfolgerung: zur Zeit kann eine sofortige Änderung der abschreckenden Praktiken auf den Farmen von Ovis 21 nicht garantiert werden. Wir haben uns daher dazu entschlossen, unsere Wolle dort nicht mehr zu kaufen. Die Entscheidung war nicht leicht zu treffen, aber es war die richtige“, erklärte Rose Marcario in einer Pressemitteilung. Der Geschäftsführer von Patagonia fügte ergänzend hinzu, dass das Unternehmen keine Wolle einkaufen werde, solange es seinen Kunden keinen nachweisbar humanen Umgang mit den Tieren garantieren kann.

Stella McCartney, deren Marke weder Leder noch andere Tierhäute verwendet, kündigte ihrerseits am 13. August auf Twitter an, keine Wolle mehr aus dem Vertriebsnetz von Ovis 21 zu beziehen.
 

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