Preise für europäischen Modenachwuchs in Apolda vergeben

Drei junge Modemacher aus Deutschland und Finnland sind die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs "Apolda European Design Award". Die Absolventen von Modehochschulen in Berlin und Helsinki erhielten die mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preise am Samstagabend im thüringischen Apolda.

Imageaufnahme des Wettbewerbs. - Apolda Design Award

Zwei Preise gingen an Absolventinnen der Berliner Universität der Künste: Gesine Försterling (1.Preis) und Magdalena Samuel (3. Preis). Die Finnin Heidi Karjalainen von der Aalto University School oft Art in Helsinki gewann den zweiten Preis ausgezeichnet.

Um den zum neunten Mal vergebenen Fashion Award, der an die einstige Tradition der Strickwarenherstellung in Apolda erinnert, hatten sich 33 Modedesign-Absolventen von 16 europäischen Hochschulen mit ihren Kreationen beworben. Eine Jury unter Leitung der Hamburger Designerin Iris von Arnim wählte die Preisträger aus.

Der erste und der dritte Preis gingen an Absolventen der Berliner Universität der Künste, der zweite an eine Nachwuchsdesignerin aus Helsinki. Für die Modebranche gilt der von Stadt Apolda, Kreis Weimarer Land und Wirtschaftsfördervereinigung Apolda veranstaltete Wettbewerb als Nachwuchsbörse.

Zum Projekt gehören unter anderem Strickworkshops für Designstudenten in Textilfirmen. Derzeit beschäftigt Apolda in Anlehnung an die Tradition der Stadtschreiber erstmals auch eine Nachwuchsmodemacherin als "Designer in Residence".

In der Apoldaer Strickwarenbranche waren nach der Wiedervereinigung Tausende Jobs verloren gegangen. Davon erholte sie sich nie wieder. Laut Wirtschaftsfördervereinigung gibt es derzeit noch sechs Textilfirmen mit insgesamt 50 Beschäftigten in der Region.
 

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