Premium Group sieht "visionäre Momentaufnahme des Modemarktes" auf Erfolgskurs

Mit rund 1.800 Marken und 51.000 Quadratmetern bespielter Ausstellungsfläche zieht die Premium Group ein zufriedenes Resümee ihrer drei Messetage vom 4. bis 6. Juli als "visionäre Momentaufnahme des internationalen Modemarktes". 81 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland, zahlreiche neuen Brands bestimmten 30 Prozent des Portfolios. Ebenso bei der Kernmesse am Gleisdreieck sowie bei den Urbanwear- und Streetstyle-Töchtern Seek und Bright in der Arena Berlin und auch der Show&Order im Kraftwerk Berlin. 

Blick auf das Messegeschehen. - PREMIUMMEXHIBITIONS

Konkrete Besucherzahlen nennt die Messe zwar nicht, die Strahlkraft war jedoch vor allem vormittags nicht zu übersehen. 2.000 Aussteller, Pressevertreter und Partner der Messe kamen am Abend des zweiten Messetages zur Premium-Party im Katerblau nahe des Ostbahnhofs. Die Fashiontech-Konferenz zuvor war neben der Stil-Konferenz im Kronprinhzenpalais das wichtige Debattten- und Diskussionsformat der Fashion Week Berlin und zog hunderte Zuhörer ins obere Stockwerk des Kühlhauses.  

An den ersten beiden Messetagen herrschte an allen Standorten und in allen Hallen reger Andrang. Stände starker Contemporary-Marken auf der Premium wie Drykorn, Rich&Royal, Joop! oder Antony Morato waren nahezu durchgehend gut besucht. Kleinere Aussteller wie der hannoversche Blusen-Spezialist Max Volmáry sprachen von einer angenehmen, konstanten Arbeitsatmosphäre.

Im Kühlhaus, wo u.a. Diesel nach dreijähriger Abwesenheit auf der Messe erstmalig ausschließlich Schuhe zeigte, herrschte auch abseits der Fashiontech-Konferenz hoher Publikumsverkehr.  

Labels wie Desigual nutzten den nach wie vor konsequent inszenierten Athleisure- und Activewear-Akzent um ihre erste Sport-Linie vorzustellen. 

Einkäufer fürs KaFeWe auf der Premium: Simone Heift und … Maeder. - Rüdiger Oberschür

Einkäufer wie André Maeder und Simone Heift zeigten sich auch begeistert vom Angebot. "Wir finden es als Premium-Kaufhaus natürlich wunderbar, dass es eine Premium-Messe gibt", so Maede. "Hier finden wir vor allem immer neue Sachen, die wir noch nicht kennen und die zu uns passen", so seine Kollegin Simone Heift gegenüber FashionNetwork. 

Von der Branche besonders gelobt wurden laut der Veranstalter die Organisation und die Customer Journey aller Plattformen durch Services wie das umfangreiche Shuttle-Network und das gemeinsame Ticketing, die den Kunden den Besuch aller Plattformen erleichterten.

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