Primark hat mit schwachem Pfund zu kämpfen

Die auf Wachstum getrimmte irische Discount-Modekette Primark bekommt zunehmend das schwache britische Pfund zu spüren. Der Umsatz stieg im ersten Geschäftshalbjahr 2016/2017 bis Anfang März zwar um 11 Prozent auf 3,2 Milliarden Pfund (3,83 Milliarden Euro), wenn man Währungseffekte herausrechnet.

Eingang einer typischen Primark-Filiale. - archiv

Der operative Gewinn fiel aber um 2 Prozent auf 323 Millionen Pfund (386,5 Millionen Euro), wie der britische Mutterkonzern Associated British Foods (AB Foods) am Mittwoch mitteilte. Der Grund: Wegen des im Vergleich zum Pfund starken US-Dollars musste Primark mehr Geld beim Einkauf ausgeben.

Dabei profitierte Primark sogar noch von Absicherungsgeschäften, mit denen sich Unternehmen gegen schwankende Währungskurse quasi versichern können. "Der volle Effekt der Pfund-Schwäche zum Dollar auf die Einkaufspreise von Primark wird im zweiten Geschäftshalbjahr zu einem größeren Margenrückgang führen, da die Sicherungsgeschäfte in der ersten Hälfte des Jahres auf günstigeren Wechselkursen basierten", hieß es in der Mitteilung. Derweil trieb die AB-Foods-Tochter ihre Expansion mit 16 neuen Filialen weiter voran. Anfang März waren es 329 Geschäfte.
 

Copyright © 2017 Dpa GmbH

Mode - Prêt-à-PorterMode - AccessoiresBusiness